Urlaubsorte im Westen von Mallorca

Urlaubsorte im Westen von Mallorca mit den Urlaubsorten und Ferienregionen an der Westküste. Urlaubsziele im Südwesten, Norden, Osten, Südosten und der Inselmitte von Mallorca.

Sóller mit Port

Urlaub in Soller buchen

Der Port de Soller verfügt über einen Meerzugang. Zur Gemeinde der Stadt Soller gehört Port de Soller, sodass der Ort einen Zugang zum Meer besitzt. Die wunderschönen und romantischen Hafenanlagen stammen aus dem 18. Jahrhundert. Sie verfügen über 465 Liegeplätze, die entweder fest vergeben werden oder Durchreisenden zur Verfügung stehen. Vom Hafen aus starten Ausflugsschiffe zu Cala de Deià, Cala de sa Calobra und vielen weiteren Orten.

Der Rote Blitz

Wunderschöne Leuchttürme in Port de Soller. In der Umgebung von Port de Sóller finden sich verschiedene Leuchttürme, wie beispielsweise der Leuchtturm von Bufador an der nordöstlichen Hafeneinfahrt. Er wurde zwischen 1862 und 1864 erbaut und ist heute teilweise erhalten. Nach seiner Abschaltung wurde der Betrieb vom Far de sa Creu übernommen. Die neue Reichweite beträgt mehr als 18 Seemeilen. Ein weiterer noch aktiver Leuchtturm ist der Far del Cap Gros. Er leuchtet rund 13 Seemeilen weit.

Kulturelle Höhepunkte in Sóller. Die Pfarrkirche Sant Bartomeu befindet sich im Stadtzentrum an der Plaça Constitució. Das Gebäude wurde 1236 erbaut, jedoch im Erscheinungsbild mehrfach verändert. Heute präsentiert sich die Kirche in einer barocken Struktur mit einem Glockenturm im neugotischen Stil. 1904 wurde die Fassade wie viele der Nachbargebäude modernisiert. Bei einem Rundgang durch die Stadt fallen die Patrizierhäuser auf. Die historischen Gebäude stammen aus dem 17. und dem 18. Jahrhundert. Geschichte erlebt man hautnah im ethnologischen Museum, dem Casal de Cultura. Es werden traditionelle Gegenstände wie Kleidung und Möbel aber auch archäologische Funde und Gemälde ausgestellt. Zu den berühmtesten Exponaten gehört ein Picasso. Das naturwissenschaftliche Museum liegt am südlichen Ende der Stadt und ist ebenfalls einen Besuch Wert. Naturliebhaber finden im nahe gelegenen Botanischen Garten Entspannung. Es werden rund 400 Pflanzenarten gezeigt, die von den Balearen stammen.

Die Verbindung zwischen Sóller und Joan Miró. Joan Miró selbst wurde in Barcelona geboren und ist in Palma de Mallorca gestorben. Seine Mutter jedoch stammt aus Soller. Aus diesem Grunde werden im renovierten Bahnhof Werke des bekannten Künstlers ausgestellt. In der ehemaligen Wartehallen finden Besucher außerdem Fotos, auf welchen Joan Miró zusammen mit Pablo Picasso zu sehen ist sowie Gemälde von Picasso. Sóller weist eine Verbindung zu Joan Miró auf, da dessen Mutter aus dem Ort stammt. Im ehemaligen Bahnhof werden verschiedene Werke des Künstlers ausgestellt. Kulturliebhaber sollten außerdem einen Besuch des Museums Casal de Cultura nicht verpassen. Wer durch den Hafen, vorbei an kleinen und großen Yachten schlendern möchte, oder den Tag am Strand verbringen will, der fährt nach Port de Soller. In den Hafenanlagen finden mehr als 460 Schiffe Platz. Die beiden Strände des Ortes laden zum Baden und Entspannen ein.

Valldemossa

valldemossa

Die spanische Gemeinde Valldemossa im Nordwesten von Mallorca, der größten spanischen Baleareninsel, ist vor allem für ein Liebespaar bekannt: Der polnische Komponist Frédéric Chopin verlebte mit George Sand, einer französischen Schriftstellerin, den Winter. Wegen Chopins Tuberkulose-Erkrankung wurde es nur ein kurzer Aufenthalt in dem beschaulichen Bergdorf, das auch Hollywoodstar Michael Douglas als Feriendomizil erkor. Das einstige Kloster ist eine beliebte Touristenattraktion und zeigt Reliquien von Chopin. Das idyllische Bergdorf Valldemossa ist ein ganz besonderer Ort und liegt knapp 18 Kilometer von Palma, der Inselhauptstadt Mallorcas, entfernt. Allein die Lage, liebevoll umrahmt von den Bergen, erklärt, warum selbst die Könige Mallorcas diesen Ort als Sommerdomizil wählten. Das Klima ist sehr angenehm und einladend wie das erfrischende Getränk aus Mandeln, für dessen Herstellung Valldemossa berühmt ist. Sehr empfehlenswert und lecker dazu ist ein Gebäck, das aus Kartoffeln hergestellt wird.

Weitere Berühmtheit erlangte die Kartause von Valldemossa, ein ehemaliges Kartäuserkloster, schon vor dem Aufenthalt seiner bekannten Bewohner. Die Kartause zählt zu den beliebtesten Sehenswürdigkeiten auf der ganzen Insel und wird von vielen Urlaubern und Reisebussen besucht. Der polnische Komponist Frédéric Chopin verbrachte hier den Winter 1838/39 mit seiner Freundin, der französischen Autorin George Sand. Leider war es nur ein kurzer Aufenthalt, der von Chopins Tuberkulose-Erkrankung beendet wurde. Die Räumlichkeiten mit typischen mallorquinischen Gegenstände und Reliquien von Chopin erfreuen viele Besucher, die Valldemossa besuchen. Errichtet wurde die Kartause von König Martin I. Der Großteil des Gebäudes im heutigen Zustand stammt aus dem 18. Jahrhundert. Die neun Klosterzellen in der Kartause sind mittlerweile in Privatbesitz.

In dem Roman „Ein Winter auf Mallorca“ erzählte die Französin über die Zeit auf Deutschlands beliebtester Ferieninsel. Auch Chopin komponierte hier seine „Regentropfen-Prélude“. Die Zellen 2 und 4 sind beliebte Touristenziele, wobei ein Gericht in Palma den Streitpunkt ob der richtigen Zelle klären musste und sich für Zelle 4 entschied. Durchaus ebenso reizvoll und beschaulich ist eine Besichtigung der alten Klosterapotheke und dem Klostergarten. Das Museo Municipal zeigt neben anderen Künstlern auch Gemälde von Pablo Picasso und Joan Miró. Wer Zeit findet, sollte einen Spaziergang durch Valldemossa machen. Die kleinen Gassen und die herrliche Umgebung des Bergdorfs zeigen ein ursprüngliches Mallorca, fern des Rummels und geben Einblick in die mediterrane Landschaft der größten Baleareninsel.

Catalina Thomás, die einzige Heilige von Mallorca, wird hier in Valldemossa sehr stark verehrt. Aufmerksame Besucher bemerken die bunten Kacheln an den Häusern in Valldemossa. Diese erzählen von dem Leben der Heiligen Catalina und laden zu einem besinnlichen Spaziergang durch den Ort ein. Zu Ehren der Heiligen Catalina steht in Valldemossa die Kirche Santa Catalina Tomás. Ihr Geburtshaus liegt in der Carrer de la Rectoria und ist heute eine kleine Kapelle. Das Fest am 28. Juli, bei dem in der Kirche Santa Maria Magdalena in Palma ein gläserner Sarg mit dem Leichnam der Heiligen Catarina aufgebahrt wird, ist ein wichtiges Ereignis für alle Gläubigen und zieht viele Besucher aus ganz Mallorca an.

Das Kulturzentrum Costa Nord entstand durch das Engagement des Hollywoodstars Michael Douglas. Im Fokus stehen die Natur der Serra de Tramuntana und Kulturveranstaltungen. Weitere Sehenswürdigkeiten in Valldemossa sind die Pfarrkirche Sant Bartomeu und der Abri von Son Matge, auf dem Puig de sa Bombarda nahe des idyllischen Bergdorfes mit mallorquinischem Charme. Eine etwas felsige, aber wunderschöne Bucht befindet sich auf dem Weg nach Port de Valldemossa und lockt mit kühlem kristallklarem Wasser. Der Hafenort hat nur einen kleinen überschaubaren Kieselstrand, besticht aber durch sein Ambiente und lohnt den etwas mühsameren Weg zum Meer durchaus.

Sa Calobra

Serpentinen bei Calobra

Sa Calobra und seine beeindruckende Serpentinenstraße. Mit einzigartigen Aussichten lockt Sa Calobra – ein kleines Dorf an der Nordwestküste der Baleareninsel, das zur Gemeinde Escorca gehört. Aufgrund der geringen Besiedelung mit nur wenigen Häusern wird die Ortschaft auch Cases de sa Calobra genannt. Dennoch zieht die Umgebung des Dorfes jedes Jahr zahlreiche Besucher an. Dafür ist die außerordentliche Lage von Sa Calobra inmitten der zum Weltkulturerbe erklärten Region Serra de Tramuntana verantwortlich. Zu den beliebtesten Ausflugszielen der idyllischen Ortschaft gehören die felsige Bucht von Sa Calobra mit ihrem traumhaften Ausblick aufs Meer, der steinige Strand Platja de sa Calobra sowie die wunderschön gelegene Bucht Cala Tuent. Erreichbar ist Sa Calobra nur per Schiff oder über die populäre Serpentinenstraße MA-2141, die mit ihren steilen Kurven eine abenteuerliche Herausforderung auch für den geübten Fahrer darstellt.

Sa Calobra und die Schönheit der mallorquinischen Natur. Idyllisch und ruhig gelegen inmitten einer extraordinären Landschaft mit steilen Bergen und malerischen Buchten – das ist Sa Calobra. Bis 1932 hatte das kleine Dorf rund 30 Einwohner und umfasst bis heute nur wenige Häuser. Dennoch bietet diese Ortschaft eine exquisite Lage. Antonio Paretti wollte mit dem Entwurf der Serpentinenstrecke zu steile, schroffe Kurven vermeiden und dabei auch eine Einschränkung der Berge verhindern. So ist eine 12,5 Kilometer lange Straße entstanden, die sich nur über 4 Kilometer Luftlinie erstreckt und imponierende Wendungen aufweist. Dieses Meisterwerk der Straßenbaukunst bietet ein sanftes Gefälle bis hin zu seinem Herzstück: dem sogenannten Krawattenknoten. Auf Höhe von Sa Moleta kreist die Straße um sich selbst und bildet eine extraordinäre 270-Grad-Kurve. Einmal überwunden, führt die Straße zu einem Parkplatz oder direkt zur Schiffsanlegestelle der Siedlung an der Cala de sa Calobra. Von hier aus ist über einen 600 Meter langen Fußweg die populäre Felsenschlucht des Torrent de Pareis zu erreichen.

Die eindrucksvolle Felsenschlucht Torrent de Pareis. Ein Sturzbach hat auf seinem Weg zum Meer die imponierende Schlucht Torrent de Pareis in den Fels geschnitten. Der Bach fließt jedoch nur in den Wintermonaten oder bei sehr starkem Regen. Hier, auf dem Weg hinunter zur Schlucht, enthüllt sich vor dem Betrachter eine eindrucksvolle Kulisse zwischen Wasser und Fels. In der Vergangenheit, vor der Entstehung der Serpentinenstraße, war Sa Calobra nur auf dem Seeweg oder eben durch diese Felsschlucht und über das höchste Gebirge der Insel zu verlassen. Während die Gegend früher nur rund 30 Einwohner hatte, empfängt der kleiner Dorf heutzutage über 30.000 Touristen jährlich. Die meisten Besucher kommen mit dem Schiff oder mit Bussen, um die unnachahmlichen Wunder der Natur an der Nordwestküste Mallorcas hautnah zu erleben.

Platja de sa Calobra ist ein wunderschöner Strand. Reisende lieben Sa Calobra auch wegen des steinigen Strands Platja de sa Calobra. Er erstreckt sich auf rund 50 Metern. Die umliegenden Bäume schaffen kühle Schattenplätze, die zum Entspannen und Verweilen einladen. Besonders an heißen Tagen bietet sich der naturbelassene Strand als ein tolles Ausflugsziel an. In der Hauptsaison ist Platja de sa Calobra allerdings auch stark frequentiert. Besucher genießen das glasklare Wasser und die Felsenkulisse, die jedoch bei starkem Westwind und Wellengang eine Gefahr für Schwimmer darstellen kann. Am Land sorgen die umliegenden Bars für Erfrischung unter der starken mallorquinischen Sonne.

Die Bucht Cala Tuent. Die Besucher von Sa Calobra erreichen Cala Tuent über die Serpentinenstraße MA-2141 in Richtung Sa Calobra. Rund 2 Kilometer vor dem kleinen Dorf ist ein Schild, die den Weg zur rund 5 Kilometer entfernten Bucht zeigt. Diese wunderschön gelegene Bucht verführt mit einem steinigen Strand und einer herausragenden Lage am Fuß des höchsten Bergs der Serra de Tramuntana – Puig Major. Vom fast 200 Meter langen Strand genießen Reisende eine atemberaubende Aussicht auf das saubere, türkisblaue Wasser der Bucht. Ein großer Kiefernwald umgibt die Bucht, an den ringsum gelegenen Berghängen sind wenige Steinhäuschen gelegen, die den Anblick noch malerischer machen. Erreichbar ist Cala Tuent auch mit dem Schiff aus dem Hafen Port de Sóller.

Fornalutx
Fornalutx

Der idyllische Ort Fornalutx befindet sich im schönen Nordwesten Mallorcas und wurde schon mehrfach zum schönsten Dorf Spaniens gekürt. Die charismatische Ortschaft mit geschichtsträchtiger Architektur und beeindruckender, naturbelassener Umgebung hat rund 700 Einwohner und ist ungefähr 8 Kilometer von Sóller entfernt. Durch die herausragende Lage in der Region Serra de Tramuntana bietet sich Fornalutx als idealer Ausgangspunkt für unvergessliche Ausflüge und ausgedehnte Wanderungen in der imponierenden Umgebung. Die engen Gassen, die gemütlichen Natursteinhäuser und die üppigen Blumengärten verleihen Fornalutx eine urige Atmosphäre mit unnachahmlichem mallorquinischem Charme.

Fornalutx ein idyllischer Ort inmitten einer malerischen Berglandschaft. Umgeben von üppigen Orangen- und Zitronenplantagen besticht das denkmalgeschützte Dorf Fornalutx mit seiner malerischen Lage an den Ausläufern des Puig Major, der höchste Berg des Tramuntana Gebirges im Nordwesten Mallorcas. Die Gebirgskette umschließt das fruchtbare Tal von Sóller und schafft ein besonderes Klima, das Einwohner und Reisende erfreut. Seine Besucher verzaubert Fornalutx mit der engen Bebauung und den kleinen Gassen, die von steilen Steintreppen unterbrochen werden. Der Ort sieht größtenteils noch immer so aus, wie zur Zeit seiner Gründung im 12. Jahrhundert. Die meisten Häuser und Bauwerke sind bis heute hervorragend erhalten oder liebevoll restauriert. Die typisch mallorquinisch gebauten Bruchsteinhäuser mit Galerien aus Holzbalkonen lassen den Eindruck entstehen, dass in Fornalutx die Zeit stehengeblieben ist.

Und die Zeit steht still. Nur zu Fuß lässt sich das idyllische Bergdorf mit seinen engen Gassen erkunden. Das Ambiente ist einladend, gemütlich und traditionell mallorquinisch angehaucht. So besticht Fornalutx mit der schönen Plaza Espana und der alten Pfarrkirche Navidad de Nostra Senyora aus dem 16. Jahrhundert. Die hervorragend gepflegten, geschichtsträchtigen Bruchsteinhäuser, der bunte Blumenschmuck, die urigen Restaurants und die gemütlichen Cafés prägen den Anblick der kleinen Ortschaft. Zu entdecken sind auch einige Geschäfte mit traditionellen mallorquinischen Waren. Das alte Waschhaus wird auch heute noch von den Bewohnern in Fornalutx genutzt. Neben der Plaza Espana mit ihren großen Platanen findet man im Zentrum der Ortschaft auch den verwunschenen Brunnen, dessen Wasser jeden Besucher zurück nach Fornalutx führen sollte. Neben farbenfrohem Blumenschmuck zeigen einige Häuser im Dorf auch wunderschöne Verzierungen mit den typisch mallorquinischen, glasierten Fliesen.

Vom Rathaus hinunter führen schöne Natursteintreppen zum idyllischen Wasserlauf des Ortes. Jeder Besucher von Fornalutx kann nachvollziehen, warum das kleine, gemütlich wirkende Natursteindorf schon mehrfach als architektonisch schönster Ort Spaniens ausgezeichnet wurde. Die traditionellen Natursteinhäuser mit wunderschön angelegten Gärten, die verwinkelten Treppen und die engen, blumengeschmückten Gassen vermitteln eine wahre Bilderbuchidylle. Das fruchtbare Tal von Sóller schafft mit den Orangen- und Zitronenplantagen eine traumhafte Umgebung. Die Silhouette des ständig gegenwärtigen Tramuntana Gebirges perfektioniert die imponierende Kulisse des prämierten Bergdorfs.

Die Umgebung von Fornalutx. Ein Paradies der mediterranen Art. Das Tal von Sóller mit der Bergkette der Sierra de Tramuntana prägt das Bild des Westens der Baleareninsel und bietet in dieser wildromantischen Landschaft eine Fülle an Wanderwegen für ausgedehnte Spaziergänge für die Erholungssuchenden mit fantastischen Ausblicken auf die Berge. Auch trainierte Wanderer finden hier die passende Route. Umgeben von enormen Fruchtplantagen auf unzähligen Terrassen, laden vielfältige Wege zu Wanderungen und Spaziergängen ein. Rundwege innerhalb des Tals führen Sie auf alten Terrassenbauten, die aus der Zeit der Mauren auf Mallorca stammen, durch wunderbare, unvergessliche Kulissen mit herrlichen Blicken über das gesamte Tal bis hin zum Mittelmeer. So dient Fornalutx als idealer Ausgangspunkt für traumhafte Ausflüge ins Tal nach Sóller oder hinauf ins Gebirge. Das Naturparadies lässt jeden Wanderer einzigartige Plätze finden, von denen sich weite Panoramablicke eröffnen oder sich auch ruhige Stunden genießen lassen.

Empfehlenswert ist auch ein abenteuerlicher Ausflug zum Torrente de Pareis, einem Wunder der Natur, am Strand von Sa Calobra. Auf der erlebnisreichen Serpentinenstraße, die von der Hauptverbindung von Pollenca nach Sóller abzweigt, erleben Reisende eine Fahrt durch eine bizarre Felslandschaft mit freiem Blick zu der felsigen Bucht. Einen erfrischenden Abschluss des unvergesslichen Ausflugs bietet die malerische Bucht Cala Tuent mit ihrem glasklaren Wasser.

Biniaratx

Biniatratx ein beschaulicher Bergdorf im Zeichen der Kunst. Die malerische Ortschaft Biniaratx besticht mit einer idyllischen Lage im Nordwesten der beliebten Ferieninsel Mallorca. Das friedliche Bergdorf beherbergt rund 500 Einwohner und verführt den Besucher mit einer freundlichen, gelassenen Atmosphäre. Ein kulturell inspiriertes Flair versprühen die engen Gassen, die unzähligen Treppen und die kleinen Dorfhäuser, die in der Sonne goldfarben erstrahlen. Gerahmt von duftenden Orangen- und Zitronenbäumen lädt Biniaratx zur Entspannung vor einer faszinierenden Kulisse ein. Am diesem malerischen Ort abseits des Grand Tourismus tanken Reisende viel Kraft für ausgedehnte Wanderungen in der wunderschönen Gegend.

Die Atmosphäre in Biniaratx ist von der imposanten Bergwelt im Nordwesten Mallorcas geprägt. Gelegen am Fuße des höchsten Bergs der Insel, Puig Major, wird Biniaratx von Wanderern, Mountainbike-Fahrern und Extremsportlern, aber auch von naturverbundenen Reisenden als Ausgangspunkt für spannende Touren durch diese bezaubernde Region der Baleareninsel gewählt. Im Frühling empfängt das idyllische Bergdorf zahlreiche Maler, Künstler und Bildhauer, die ihre Werke auf der Torbada vorstellen.

Bergurlaub nach mediterraner Art. Das pittoreske Bergdorf Biniaratx begeistert durch die seltene Kombination aus ruhiger Atmosphäre und abwechslungsreichen Möglichkeiten für spannende Urlaubsaktivitäten. Dank seiner exquisiten Lage bietet der kleine Ort ideale Voraussetzungen für unvergessliche Ferien-Abenteuer. Nicht allzu weit entfernt von der Küste mit ihren Strand- und Bademöglichkeiten, direkt am Fuße des Puig Major und in nächster Nähe zur märchenhaften Schlucht Barranc de Biniaratx, an deren Ausgang die Finca de L’Ofre ruht – die Umgebung von Biniaratx verzaubert mit naturbelassenen, imponierenden Aussichten. Die beliebtesten Wanderrouten führen vom beschaulichen Bergdorf zum Cuber Stausee und zum Kloster Lluc, dem spirituellen Zentrum Mallorcas. Hier in Biniaratx beginnt sogar ein alter Pilgerpfad, der einst das reizvolle Städtchen Sóller mit dem Kloster Lluc verband.

Unbedingt sollte man jedoch den 1450 Meter hohen Puig Major und seinen Nachbarn, den 1090 Meter hohen L´Ofre, erklimmen. Der Gipfel eröffnet eine fantastische Aussicht, die den teilweise mühsamen Aufstieg auf jeden Fall entschädigt. Der Abstieg nach Biniaratx zurück führt durch die unter Naturschutz stehende Schlucht Barranc de Biniaratx. Während auf den ersten Metern des Abstiegs noch die natürliche Vegetation der Gegend zu sehen ist, bewundert der Wanderer im weiteren Verlauf riesige Vorkommen an Olivenbäumen. Die malerische Schlucht begeistert weiterhin durch alte mallorquinische Steinsetzerkunst, die an Häusern, Treppen, Brücken und auch am Weg selbst überall zu sehen ist. Zurück in Biniaratx ist dann die Ölpresse Can Det einen Besuch wert. Hier werden Reisende mit erfrischenden Getränken und einem kleinen Imbiss empfangen.

Kunst und Kultur in Biniaratx. Jedes Jahr im Frühling begrüßt das friedliche Bergdorf zahlreiche Maler und Künstler, die ihre Kreationen auf der Torbada, ein freundliches Wettstreit-Event, präsentieren. Zu dieser Zeit können die Reisenden an jeder Ecke in Biniaratx die Kunstwerke und die Schaffenden selbst bei ihrer Arbeit bewundern. Im verträumten Ort ist es ansonsten ganz ruhig. Urlauber können hier die Seele richtig baumeln lassen und in einer entspannten Atmosphäre den Tag verbringen. Ein gelassener Spaziergang durch die kleinen Gassen der Ortschaft führt zum Zentrum mit Plaça Concepció, die von einer mächtigen Platane überschattet wird. Auf der linken Seite ist eine schmale Treppe zu sehen, die zur kleinen Pfarrkirche LaInmaculata Concepció hinaufsteigt. Erbaut wurde das Gotteshaus im Jahre 1634 und birgt einen sehenswerten Marienaltar.

Vom Dorfplatz erreicht man auch den Carrer de Sant Josep und geht weiter bis zum östlichen Ausgang der Ortschaft. Hier führt eine Straße nach rechts zum traditionellen Waschhaus von Biniaratx. Rechts davon beginnt der alte Pilgerpfad, der durch Weinberge und Obstgärten führt und unvergessliche Wanderungen verspricht. Recht überschaubar und mit einem etwas weltabgewandten Charme, dennoch hinterlässt Biniaratx mit seinem typisch mediterranen Flair und der extraordinären Lage einen bleibenden Eindruck.

Deia

Das einstige als Künstlerdorf sehr populäre Deià hat von seinem Charme bis heute kaum etwas verloren. Am Fuße des Tramuntanagebirges unterstreicht diese Lage zusätzlich die Beschaulichkeit des charmanten Bergdorfes. Der aus dem Arabischen stammende Name Deià bedeutet übersetzt Dorf oder Feld. Bereits 1583 urkundlich erwähnt zählt Deià zu den beliebtesten Orten, die Urlauber auf Mallorca besuchen. Deià liegt im Nordwesten von Mallorca. Umgeben von Steineichen verteilt sich die mallorquinische Kleinstadt in drei Zonen und hat eine Fläche von knapp 15 Quadratkilometern. Im 16. und 17. Jahrhundert umgaben mehrere Wachtürme Deià, um sich vor Piraten zu schützen. Seit Beginn des 20. Jahrhunderts erfreute sich Deià als Künstlerdorf und zog zahlreiche prominente Maler, Autoren sowie Musiker oder Hollywoodstars wie Pierce Brosnan oder Michael Douglas an. Neben Ava Gardner, Pablo Picasso oder Andrew Lyoyd Webber fanden auch Persönlichkeiten wie Ludwig Salvator von Habsburg-Lothringen, der österreichische Erzherzog, Gefallen an dem beschaulichen und abgeschiedenen gelegenen Ort.

Hier fanden auch die Dreharbeiten zu einer erfolgreichen Serie des ZDF in den 80er Jahren statt: „Hotel Paradies“ erfreute die Fernsehzuschauer mit herrlichen Aufnahmen aus Deià und Umgebung, während die Schauspieler unter mallorquinischer Sonne drehten. Verehrer des englischen Schriftstellers Robert Graves finden in der Finca Ca n`Alluny ein Museum, in dem persönliche Gegenstände sowie Originale der Manuskripte des Autors ausgestellt sind. Ein Besuch in dem Museum gibt interessante in das Leben des erfolgreichen Mannes.

Pittoresk und charmant wie der Ort sind auch die beiden Strände, die drei Kilometer unter dem Dorf liegen. Cala Deià ist eine Kieselsteinbucht, klein und idyllisch. Die Natursteinhöhlen wurden zu Garagen für Boote umfunktioniert. Die Cala Deià verläuft zwischen Punta de Son Beltran und Sa Padrissa mit einem anmutigen Wehrturm zur Piratenabwehr. Felswände und Aleppo-Kiefern umrahmen die halbmondförmige Bucht. Es Canyeret, die Platja de Llucalcari, ist eine kleine Badebucht mit Kiesel und Felsbrocken. Nahe des Strandes steht ein Feigenbaum mit einer Süßwasserquelle. An der Küste gibt es eine Grötte, sa Cova Fosca, die jedoch nur vom Meer aus sichtbar ist.

Deià bietet Kunstliebhabern noch mehr sehenswerte Einrichtungen wie das Museum von Son Marroig in einem imposanten Herrenhaus, das einst Ludwig Salvator von Habsburg-Lothringen gehörte. Das Archäologische Museum ist zweifelsohne interessant. Das Musikfest Festival de Deià, das jedes Jahr im Juli und August stattfindet, ist ein Publikumsmagnet und begeistert Einheimische sowie Touristen, die von der ganzen Insel nach Deià kommen. Ulrich Leman, ein deutscher Maler, fand auf dem Friedhof von Deià seine letzte Ruhestätte. Der Künstler lebte lange Zeit auf einer Finca in der Nähe von Deià. Wer Deià besucht sollte auf keinen Fall versäumen, das Kloster Miramar zu besichtigen, das zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten rund um das Künstlerdorf Deià zählt.

Deià ist immer einen Besuch wert und sei es nur, um das besondere Flair des pittoresken Ortes einzusaugen und sich von dem mallorquinischen Lebensgefühl verzaubern zu lassen. Die Landschaft mit den Ausläufern des Tramuntanagebirges, dazu diese verlockende Aussicht auf das azurblaue Meer: Kein Wunder, dass sich empfindsame Künstler dieser vollkommenen Schönheit und Idylle nicht wehren konnten und die Muse hier genügend Anregungen fand für Inspiration.

Auch wenn der Ort manchmal überlaufen scheint, das man sich zumindest einmal als Mallorca-Urlauber gönnen sollte. Einen Hauch der Boheme aus vergangenen Zeiten spüren und durch die Gassen flanieren, dem Duft von Zitronen und der typischen Fauna Mallorcas zu folgen, gehört dazu. Deià ist noch immer eines der schönsten Dörfer auf Mallorca und daran mögen auch Unkenrufe der Einheimischen, denen der demonstrative Reichtum Inselfremder nicht gefällt, nichts ändern.