Urlaubsorte im Osten mit Ostküste

Auf den Punkt gebracht ist der Osten mit Ostküste die Region der Gegensätze auf Mallorca.

Hier geht es zu Urlaubsorten im Südwesten, Westen, Norden, Südosten und der Inselmitte der größten Baleareninsel.

Arta

Ein kleiner idyllischer Ort im Nordosten von Mallorca, der größten spanischen Baleareninsel, verzaubert die Urlauber, denn Artá besticht durch seine reizvolle Landschaft. Umgeben von Bergen ist die Inselhauptstadt Palma mit vielen kulturellen und unterhaltsamen Highlights nur knapp 60 Kilometer entfernt. Hier finden sich bedeutsame Zeugnisse der früheren Talayot-Kultur. Der Name Artá leitet sich aus dem Arabischen ab und bedeutet Garten, was sich angesichts der reizvollen und sehr grünen Vegetation deutlich bestätigt.

Grünes Paradies mit prähistorischen Zeitzeugen. Im Nordosten von Mallorca erwartet in Artá die Besucher ein Dorf mit Stolz und Anmut. Geprägt von der Serra Artana ist Artá reich an Grünflächen, was den arabischen Namen Garten eindrucksvoll unter Beweis stellt. Diese Schönheit hat sich Artá ebenso bewahrt wie die bebauungsfreie Küste, die knapp 25 Kilometer lang ist. Urkundlich erwähnt wurde das sattgrüne Juwel Mallorcas bereits im Jahre 1232. Geschichtsinteressierte Urlauber freuen sich wohl besonders auf einen Besuch, denn ein privates Museum auf der Placa de sa Canova erlaubt einen interessanten Einblick in die prähistorische Talayot-Kultur. Gefäße, Münzen und Siegel zeigen Funde aus dem talayotischen Dorf Ses Paisses. Ein weiteres Highlight ist die Wallfahrtskirche Sant Salvador mit ihren eindrucksvollen Festungsmauern. Ihr Anblick prägt das Ortsbild von Artá, das mit seinen engen Gassen mal bergab, mal bergauf führt. Die mittelalterliche Burganlage lohnt den Aufstieg, denn allein der Ausblick von oben auf das grüne Tal rund um Artá verspricht ein sensationelles Panorama auf das Mittelmeer und tolle Fotomotive.

Artá, mallorquinisches mediterranes Flair inklusive. Umrahmt von den Bergen der Serra Artana schmücken Mandelplantagen und Olivenhaine das romantische Artá. Das mediterrane Flair des Mittelmeeres entfaltet hier einen besonderen Zauber, sodass man sich nur schwer von diesem bezaubernden Ort trennen mag. Zu süßlich, zu verführerisch ist der Anblick des Dorfes im Nordosten der größten spanischen Baleareninsel: Ebenso reizvoll wie sehenswert ist die Dünenformation Canova d’Artà. Ein Spaziergang an dieser sehenswerten Landschaft entlang besinnt auf den Ursprung Mallorcas, fern von Tourismus und Ballermann. Artá lädt ein, sich dem ursprünglichen Mallorca zu nähern und sich sein eigenes Bild zu machen. Dabei liegen die schönsten Strände wie der feine Sandstrand Se Canova zum Beispiel dennoch nahe genug, um die hervorragende Wasserqualität auszukosten und die mallorquinische Sonne zu genießen.

Sehenswürdigkeiten in Artá. Bei einem Spaziergang durch die engen Gassen dieser bezaubernden Stadt verliert man sich leicht, denn zu viele Angebote fürs Auge locken und lenken ab. Der Torre de Canyamel ist ein aus dem 13. Jahrhundert stammender Wehrturm, der über Artá wacht. Die gotische Pfarrkirche Transfiguration del Senyor gehört neben den berühmten Tropfsteinhöhlen Coves d’Arta zu den beliebtesten Sehenswürdigkeiten des Ortes. Nicht zu vergessen die eindrucksvollen Artefakte talayotischer Kultur und das dazugehörige Museum. Es gibt also einiges, was in Artá geboten wird und so sollte man sich doch etwas mehr Zeit gönnen, um diesen liebenswerten Ort in all seinen Facetten kennenzulernen. Das ehemalige Herrenhaus Na Batlessa liegt in der Carrer de Diutat und beherbergt heute die Stadtbibliothek und mehrere Ausstellungsräume.

Naturjuwel Artá mit seiner vielseitigen Flora und Fauna. Wer sich rund um Artá umsieht bemerkt die vielzähligen Mauern aus Trockenmauerwerk. Noch heute dominiert die Landwirtschaft mit leckeren Früchten wie Feigen, Mandeln und Johannisbrot. Steineichenwälder dazwischen lockern die tiefgrünen Felder auf, während etwas oberhalb in den Bergen Olivenhaine dominieren. Zwergpalmen und wilde Ölbäume untermalen das mediterrane Flair, das sich nicht nur auf Fotos toll verewigen lässt, sondern auch farblich und mit seinen Düften ein unvergessliches Potpourri bietet. Die Blätter der Zwergpalme werden von den Mallorquinern noch heute gern für ihre Flechtkunst genutzt und zu Korbwaren verarbeitet. Nicht verwundert sein. Bei so manchem Wanderrundgang könnte man auf verwilderte Ziegen stoßen. Diese nutzen die herrliche Natur rund um Artá ebenso wie der Wanderfalke und der Fischadler, die in den Bergen hervorragende Bedingungen zum Nisten gefunden haben.

Cala Bona

Cala Bona liegt im Osten von Mallorca, der größten spanischen Baleareninsel. Entspannende Spaziergänge im Hafen des einstigen Fischerdorfes und zahlreiche Wassersportangebote waren auf die Urlauber, die mallorquinisches Lebensgefühl und hervorragende Wasserqualität schätzen. Vom großen Trubel bleibt die Cala Bona zum Glück verschont und so lässt es sich hier angenehm Strandurlaub machen. Die reizvolle Umgebung macht Cala Bona zu einem Mekka für Wanderfreunde.

Ideal für Piraten, Kapitäne und Meernixen. Cala Bona liegt an der Ostküste der beliebten Urlauberinsel Mallorca und besticht durch seine reizvolle Lage. Natürlich gibt es auch hier wunderschöne Strände zu finden und Wassersportler finden einige Herausforderungen wie Tauchen und Angeln. Die Wasserqualität ist hier übrigens hervorragend und macht Cala Bona auch für Familien zu einem vorzüglichen Urlaubsziel. Der Strand mit seinem feinen Sand ist ungefähr 500 Meter lang und neun Meter breit. Segler und Besitzer von Yachten finden den Naturhafen von Cala Bona anziehend, der sich mit einer schmucken Promenade präsentiert und abends zu gemütlichen Spaziergängen einlädt. Früher lebten die Fischer vom Langustenfang. Heute ist es doch ein wenig mehr der Tourismus, der Cala Bona dominiert. Nur noch wenige Fischer üben ihr traditionelles Handwerk aus. Das Ergebnis kann man dann in den Restaurants des Ortes selbst probieren. Ein fangfrischer Fisch, gekonnt zubereitet, ist doch zweifelsohne das Nonplusultra bei einem perfekten Urlaub auf Mallorca. Durch die Nähe zu Cala Millor geriet auch Cala Bona ins Blickfeld der Touristen und bietet neben einer Einkaufspassage mehrere Restaurants und Bars. Dennoch ist der Trubel nicht so schlimm wie in anderen Orten Mallorcas, sodass man hier noch entspannt auf dem Deck seiner Yacht entspannen oder vom Strand aus den herrlichen Blick auf das azurblaue Meer genießen kann.

Feste, Feten und Fisch. Das Meer bestimmt noch heute das Leben der mallorquinischen Einwohner von Cala Bona. Das traditionelle Fest am 16. Juli ist deshalb auch für Touristen ein Magnet. Zu Ehren der Schutzheiligen der Seeleute, der Nostra Senyora del Carme, findet bei dem Fest auch eine Meeresprozession statt. Ein unterhaltsames und zugleich schönes Spektakel, das man ruhig in Fotos festhalten sollte. Tradition ist auf Mallorca noch heute spürbar. Man sollte nicht nur in Cala Bona mit offenen Augen dem mallorquinischen Lebensgefühl ohne Vorbehalte begegnen. Wer die Gastfreundschaft der Mallorquiner mal kennengelernt hat, der versteht, dass die Schönheit dieser Insel auch von den Herzen seiner Bewohner genährt wird.

Strandurlaub vom Feinsten. Wer nach Mallorca kommt, um möglichst viel Sonne und Bräune zu tanken, kommt in Cala Bona auf seine Kosten. Die künstlich angelegten Buchten locken mit kristallklarem Wasser und bieten alles, was das Urlauberherz begehrt: Sonne, Sand, Erholung und ein Panorama, das den heimischen Alltag vergessen lässt. Besonders für Familien mit Kleinkindern sind die Strände ideal, da sie flach ins Wasser abfallen. An manchen Stellen kann es zeitweise jedoch zu Seegrasablagerungen kommen oder es gibt steinigere Abschnitte. Für Kinder tut das beim Schwimmen keinen Abbruch, sie freuen sich auf das erfrischende Nass und bauen mit großem Enthusiasmus ihre Sandburgen, die von der nächsten größeren Welle hoffentlich nicht zerstört werden.

Lust auf mediterranes Flair? Die Landschaft besticht durch mediterranes Flair, denn hier finden sich noch die selten gewordenen Mandelbäume und Olivenhaine, die dem reizvollen Ambiente die Krone aufsetzen. So schön und beschaulich der Ort mit seiner Promenade ist, so atemberaubend ist auch die Unterwasserwelt von Cala Bona. Cala Bona bietet also ein Vielfaches an mallorquinischen Reizen und somit für jeden Geschmack den richtigen Urlaub. Jedenfalls steht einem genussvollen und erholsamen Ferienaufenthalt am schönsten Fleck Mallorcas nichts im Weg.

Cala Mezquida

Cala Mezquida ist eine Bucht im Nordosten Mallorcas und verleiht auch einer Feriensiedlung ihren Namen. Die einzigartige Lage, umgrenzt von einer Dünenlandschaft, Klippen und dem atemberaubenden Mittelmeer, lockt viele Urlauber in dieses idyllische, mallorquinische Paradies. Ein Bunker erinnert an die dramatische Zeit im Spanischen Bürgerkrieg. Heute ist die Cala Mezquida ein Erholungsgebiet für Sonnenanbeter.

Naturschutz hat oberste Priorität. Der gleichnamige Ort und die wunderschöne Bucht Cala Mezquida befinden sich im Nordosten von Mallorca, der größten Baleareninsel. Der schöne Sandstrand ist gut erreichbar. Das Naturschutzgebiet ist das Aushängeschild von Cala Mezquida, aber es gab auch Zeiten, wo die Schönheit dieser Gegend trotz der Kennzeichnung als Naturschutzgebiet im wahrsten Sinne des Wortes niedergetrampelt wurde. Diese Zeiten gehören hoffentlich der Vergangenheit an. Mittlerweile gibt es verstärkte Kontrollen und Zäune, um das einzigartige Gebiet zu schützen. Die Touristen schätzen diese einzigartige Atmosphäre und die herrlichen Strände, achten auf die Bewahrung dieses Juwels auf der beliebten Urlauberinsel.

Der Sandstrand der Cala Mezquida befindet sich direkt im Naturschutzgebiet. Er ist ungefähr 130 Meter breit und 300 Meter lang. Die Wellen sind spürbar, mitunter gibt es auch stärkeren Wellengang, was die Surfer freut. Für die Urlauber gibt es einen Verleih von Sonnenschirmen und Liegen, eine Strandbar mit Erfrischungen sowie eine Erste-Hilfe-Station. Man sollte in der Cala Mezquida auf die Flaggenhissung achten und nur dann ins Wasser gehen, wenn die grüne Flagge im Wind weht. Zeigt die Flagge allerdings eine gelbe oder rote Farbe ist vom Baden, selbst für geübte Schwimmer, abzuraten, da gefährliche Strömungen – bedingt durch den Kanal von Menorca – schon manchen Schwimmer in Seenot gebracht haben. Tierliebhaber werden begeistert sein, denn die Dünenlandschaft bei Cala Mezquida bietet einer der größten Populationen von Möwen und Kormoranen einen schützenswerten Lebensraum.

Sonne, Sand, Strand – olé. Hinter sich Kiefernwälder und Dünen, vor sich das azurblaue Mittelmeer, direkt zum Eintauchen. Klingt nach einem sehr erholsamen und fantastischen Urlaub für alle, die sich nach ungestörten Sonnenstunden unter der mallorquinischen Sonne freuen und etwas vom mediterranen Lebensflair abbekommen möchten. Trotz der manchmal etwas stärkeren Wellen ist der Strand der Cala Mezquida flach abfallend. Ein Kick Abenteuer kommt auf, wenn man an die Schiffe denkt, die an der Küste Schiffbruch erlitten haben. Die Turmruine Talaia de Son am Ostende der Bucht ist für Kinder ein reizvolles Ausflugsziel. Im Norden bietet das Cap des Freu einen fantastischen Ausblick. Außerdem war die Cala Mezquida bei Schmugglern sehr beliebt. Tabak und Kaffee waren begehrte Schmugglerware, doch keine Sorge. Heute sind es vor allem Kinder, die diese alten Geschichten mit Gruseln und Vergnügen hören möchten, während die Eltern lieber die Sonne genießen.

Die Siedlung Cala Mezquida umfasst mehrere größere Hotels, Restaurants und Geschäfte. Die Höhle Cova des Coloms ist leider nur von der Meerseite aus zu erreichen. Es ist etwas ruhiger als woanders, aber es gibt auch abends gut Unterhaltung. Wassersportfans können Speedboat fahren oder einen Tauchlehrgang besuchen, gemütlich schnorcheln und Kajak fahren. Der Strand ist nahe genug, Verpflegung und Hotels auch, selbst das Dünengebiet ist quasi vor der Haustür. Wer also Wert auf einen – auch landschaftlich – abwechslungsreichen Urlaub legt ist mit seiner Wahl Cala Mezquida richtig gelegen. Hier findet wirklich jeder Gast genau seinen Urlaub nach Maß, ohne sich anstrengen zu müssen. Entspannung und Action liegen hier nahe wie kaum woanders auf Mallorca. Die Cala Mezquida ist nicht nur eine Augenweide, sondern ist für viele, die zum ersten Mal hierher kommen, wohl im nächsten das neue Lieblingsziel auf der größten spanischen Baleareninsel Mallorca. Außerdem kann man seinen Kindern hier hervorragend veranschaulichen, wie wichtig Naturschutz ist. Ein lehrreicher und spannender Urlaub, was will man denn mehr?

Cala Millor

Ein abwechslungsreicher Badeort an der Küste Mallorcas. Der rund 1.800 Meter lange Sandstrand ist die größte Attraktion des Ortes. Er wird in vier Abschnitte aufgeteilt und bietet ein bunt gemischtes Landschaftsbild. Da an den meisten Stellen der Boden nur flach abfällt, ist das Baden unter Aufsicht für Kinder ungefährlich und sorgt für viel Urlaubsfreude. Hinter dem Strand lädt die Promenade zum Schlendern ein und am Abend treffen sich Touristen und Einheimische in einer der Bars oder Diskotheken. Während es am Tage am Strand ruhig und entspannt ist, erwacht am Abend die Partystimmung in Cala Millor.

Cala Millor

Der gelbe Sandstrand von Cala Millor weist eine beachtliche Länge von rund 1,8 Kilometern auf. Im Durchschnitt ist er circa 30 bis 35 Meter breit. Aufgrund der Größe und der Historie des Ortes wird der Strand in vier Abschnitte geteilt: Son Moro (Platja de Sant Llorenç) Cala Nau, Cala Millor (Arenal de Son Servera), Cala Millor und (Platja de Sant Llorenç). Am Tage genießen die Urlauber die warmen Sonnenstrahlen und den Blick auf das Meer, am Abend schlendern sie über die Promenade direkt hinter dem Strand vorbei an romantischen kleinen Restaurants, belebten Bars und Partylocations.

Cala Millor, hier kommen alle Urlauber auf ihre Kosten. Der Strand von Cala Millor bietet aufgrund seiner Größe und der vielfältigen Gestaltung für alle Urlauber und Einheimischen das passende Freizeitangebot. Sei es der entspannte Badeurlaub, der mit einem relaxten Vormittag in einer der Liegen beginnt und am Mittag bei einem landestypischen Essen in einem der Restaurants mit Meerblick fortgesetzt wird, oder der Aktivurlaub mit Schnorcheln. Der Küstenort hat viele Aktivitäten zu bieten. An den meisten Stellen des Strandes fällt der Boden nur leicht ab und es ist lediglich ein leichter Wellengang zu verzeichnen. Daher ist das Baden für Familien mit Kindern problemlos möglich. Der Strand ist gut zu erreichen und in der Hauptsaison gut besucht.

Das Flair des mallorquinischen Lebens mit Festlichkeiten und Märkte. Jeden Montag wird die Straße der Carrer de Na Penyal gesperrt und ein Markt veranstaltet. Es werden vor allem Souvenirs für Touristen und landestypische Produkte angeboten. Wenn Sie Anfang August anreisen, dann können Sie zudem am Nostra Senyora dels Àngeles teilnehmen. Die Feierlichkeiten werden zu Ehren der Schutzpatronin der Stadt veranstaltet. In der letzten Septemberwoche finden die Festes del Turista statt, die verschiedene Sportveranstaltungen, Tanz-Events und Konzerte zu bieten haben. Eines darf jedoch bei einem Besuch in Cala Millor nicht fehlen: Die Fahrt mit der ortstypischen Minitren, einem Minizug. Ob für eine Rundfahrt durch die Stadt oder um zum Strand zu gelangen – Die Bahn ist ein Spaß für Groß und Klein.

Kulturelle Ausflugsmöglichkeiten. Wer einmal Abwechslung vom Badeurlaub haben möchte und das Land entdecken will, der kann eine Rundfahrt durch die Region unternehmen. Die Pfarrkirche des Ortes ist die Parròquia de Nostra Senyora dels Àngels. Es handelt sich um einen Flachbau, welcher der Schutzpatronin der Stadt gewidmet ist. Im Auditòrium Sa Màniga, dem Kongress- und Kulturzentrum, werden regelmäßig Veranstaltungen durchgeführt. Im großen Saal finden mehr als 470 Besucher Platz und in den weiteren Sälen werden spannende Ausstellungen beheimatet. Aktivurlauber entdecken die Region entweder zu Fuß oder auf dem Mountainbike und erleben die Nähe zur Natur außerhalb der Stadt.

Cala Mondrago

Die Cala Mondrago gilt schon seit längerem als Geheimtipp, denn kaum jemand kann oder will sich der Schönheit dieser Badebucht mitten im Naturschutzgebiet entziehen. Alte Steinhäuser, idyllische Pinienwälder und kristallklares Meer säumen die Cala Mondrago, die dem Postkartenidyll gerecht wird. Schöner kann Urlaub auf Mallorca, der größten spanischen Baleareninsel, wohl kaum sein und mediterranes mallorquinisches Lebensgefühl gibt es hier wohldosiert, aber leider nicht zum Mitnehmen. Also lieber hier in vollen Zügen auskosten.

Mallorquinisches Paradies mit mediterranem Flair. Zugegeben, man ist nicht unbedingt allein und ungestört in der Cala Mondrago, aber angesichts dieser prachtvollen Kulisse lohnt es sich zweifelsohne. Rund um die wunderschöne Badebucht reihen sich endlose Pinienwälder, das kristallklare Meer erfüllt alle Träume von Sonnenanbeterinnen und kleinen Piraten, die am Strand Sandburgen überfallen möchten. Nicht nur Touristen haben dieses Juwel an Ursprünglichkeit erkannt, sondern auch seltene Singvögel, die in der nahen Vogelschutzzone einen neuen Lebensraum gefunden haben.

Der Naturpark ist 766 Hektar groß und beinhaltet Steineichenwälder und alte Kieferbestände, aber auch herrliche weiß funkelnde Dünen. Ein romantischer Felsweg verbindet die Strandabschnitte der beiden größten Badebuchten, der s’Amarador und der n’Alis miteinander. Der s’Amarador Strand gilt sogar als einer der schönsten im gesamten Mittelmeer. Rettungsschwimmer sorgen in den Sommermonaten für Sicherheit. Da es selten stärkere Wellen gibt, bevorzugen selbst Segler die Cala Mondrago zum Ankern. Damit das Idyll auch weiterhin gewahrt bleibt, weisen immer wieder Schilder auf das Naturschutzgebiet hin und bitten um aktive Mithilfe seitens der Urlauber. Es wäre wirklich ein Frevel, hier seinen Müll gedankenlos liegenzulassen. Insbesondere Wanderer lieben diesen Küstenabschnitt namens Cala Mondrago, denn hier gibt es wunderschöne Wanderstrecken, auf denen man die mediterrane Schönheit Mallorcas mit allen Sinnen wahrnehmen kann.

Ruhe und Kraft, Idylle pur. Die Cala Mondrago ist das Topziel für Urlauber, die ein wenig Ruhe und Abgeschiedenheit schätzen, denn die Strände sind nur über die Pfade des Naturschutzgebiets zu erreichen. Die Pfade führen entlang der Küste, durch Pinienwälder hindurch und verheißen einen lohnenswerten Badetag. Wer Sand liebt wird sich besonders freuen: Augen schließen, den Sand zwischen seinen Fingern hindurchrieseln lassen – Alltag raus, Urlaub rein. Und so kann ja schließlich jeder weitere Urlaubstag in der Cala Mondrago verlaufen. Zwischendurch mal das Naturschutzgebiet umwandern, im Schatten der Pinien entspannen und für Kultur ist Palma, die Inselhauptstadt Mallorcas erstaunlich nahe.

Die Dünen sind mit Strandhafer bewachsen und versprechen herrliche Fotomotive. Eine erholsame Ablenkung von Ballermann, Action und pulsierender Partystimmung. In der Cala Mondrago geht es beschaulicher zu und nicht weniger erholsam. Wie damals die Piraten könnte man auch mit dem Boot in der Cala Mondrago anlegen, doch der kleine Wanderweg durch die bizarre Dünenlandschaft macht doch das anschließende Badevergnügen in einer der schönsten Buchten Mallorcas umso schöner.

Naturparadies für die nächste Generation? Nicht vergessen, einen Müll hinterlassen. Schließlich wollen die Mallorquiner dieses herrliche Stück Land weiter mit Stolz pflegen und weiteren verantwortungsbewussten Urlaubern anvertrauen. Die Kulisse mit Klippen, Pinien und Dünen wäre jedem Luxushotel ein lohnendes Kaufangebot wert, aber bislang wusste man sich in der Cala Mondrago geschickt zur Wehr zu setzen. Die Piraten des 21. Jahrhunderts werden weiterhin um dieses herrliche Stück Land buhlen, während Touristen, die die Cala Mondrago bereits kennen, ebenso bangen und hoffen, auch im nächsten Jahr ihrem ganz persönlichen Traum vom Glück ein Stück näher gekommen zu sein. Mitunter könnte man auf ein paar verwilderte Ziegen oder sogar Schildkröten treffen. Hier sollte man Vorsicht walten lassen und die Tiere nicht stören. Ornithologen freuen sich ohnehin über die Vielzahl an Tieren im Naturschutzgebiet, während andere sich vom intensiven Duft des Lavendels, von Rosmarin und Wacholder betören lassen.

Cala Ratjada

Cala Ratjada ist durch die verschiedenen Strände ein beliebter Ort für den Badeurlaub. Vor der Cala Gat lassen sich bei einem Tauchgang unterschiedliche Muschelarten und Tintenfische beobachten und die Calla Agulla ist für den Besuch mit der Familie perfekt geeignet. Der feine Sandstrand und die zahlreichen Sportmöglichkeiten zeichnen die Strände der Region aus. Wer Kultur erleben möchte, der besucht den Jardines March, einen vom Königspaar 2010 wieder eröffneten Park. Er beheimatet verschiedene Skulpturen und Avantgarde-Bilder. Auf ausgedehnten Wanderungen entdecken Urlauber zudem die Ruinen des Torre Embucada und den Leuchtturm Far de Capdepera.

Cala Ratjada

Wunderschöne Strände, ausgedehnte Wanderungen und kulturelle Erlebnisse. Cala Ratjada hält für jeden Urlauber das passende Angebot bereit: Wanderer entdecken die Region zu Fuß, Gourmets genießen typisch mallorquinische Speisen in einem gemütlichen Restaurant und Badeurlauber freuen sich über zahlreiche kleinere und größere Strände in der Region. Zu den bekanntesten Stränden gehören die Cala Agulla, die Cala Son Moll und die Bucht Cala Gat.

Das Umland und die Region entdecken. Die Küstenstadt Cala Ratjada befindet sich in der Region Llevant auf einer Halbinsel. Die hügelige Landschaft ist perfekt für eine Tour mit dem Mountainbike geeignet oder wird für ausgedehnte Wanderung genutzt. Vom malerischen Hafen im Süden der Stadt aus starten Ausflugsschiffe nach Porto Cristo und Cala Millor. Im Hintergrund des Hafens fallen vor allem die unter Denkmalschutz stehenden historischen Langustenhäuser auf. Es handelt sich um weiße, quaderförmige Gebäude, welche früher dem Halten von Langusten gedient hatten. Heute können Sie in zahlreichen Restaurants von Cala Ratjada Fische und andere Köstlichkeiten der Region und oftmals einen wunderschönen Blick auf das Meer genießen.

Kunst und Kultur in Cala Ratjada. Der Jardines March ist ein 60.000 m² großer Park, der in der Vergangenheit mehr als 40 Skulpturen enthielt. Zu den Kunstwerken gehörten zeitgenössische Erzeugnisse von Max, Henry Moore und vielen weiteren Künstlern. Nach einem schweren Sturm im Jahre 2001 wurden einige der Exponate ins rund 80 Kilometer entferne Palma de Mallorca gebracht. 2010 wurde der Park wieder eröffnet und um Avantgarde-Bilder ergänzt. In der Region Cala Ratjada befinden sich verschiedene kleine Badebuchten, die wenig besucht und somit zum Entspannen und Relaxen ideal sind. Aktivurlauber freuen sich über die zahlreichen Wanderwege, welche unter anderem zum Leuchtturm Far de Capdepera oder zur Ruine des Wachtturms Torre Embucada führen.

Capdepera

Die pittoreske kleine Stadt Capdepera liegt im Nordosten von Mallorca, der größten spanischen Baleareninsel. Schmucke Steinhäuser und enge Gassen prägen das Straßenbild ebenso wie die eindrucksvolle Festung Castell de Capdepera, von der aus sich ein fantastischer Ausblick über das Umland von Capdepera bietet. Zeugnisse der prähistorischen Talayot-Kultur sind nicht nur für geschichtsinteressierte Urlauber faszinierend. Artá liegt knapp sechs Kilometer entfernt, die Inselhauptstadt Palma 72 Kilometer.

Romantik pur. Schon von weitem ist Capdepera im nordöstlichen Teil Mallorcas auszumachen, denn die Reste der Mauern von Capdeperas bekanntestem Wahrzeichen, dem Castell de Capdepera, sind von weithin zu sehen. Die Festung stammt aus dem 13. Jahrhundert und gilt als eine der besterhaltenen Anlagen auf der größten balearischen Insel. Man sollte also nicht versäumen die Festung auf dem Puig de Capdepera zu besichtigen. Auch die Gassen in der idyllischen spanischen Kleinstadt lassen die Vergangenheit aufleben, denn pittoreske Steinhäuschen und gepflasterte Gassen berühren nicht nur romantisch veranlagte Urlauber. Das mediterrane Flair Mallorcas macht es nicht leichter und schnell hat man sein Herz an dieses Capdepera verloren und schwört sich, im nächsten Jahr unbedingt wiederzukommen. Das Landschaftsbild rund um Capdepera ist geprägt mit Strauchheide und Kiefern, Klippen und mehreren Buchten und langen Sandstränden, die zu einem erfrischenden Bad im kristallklaren Wasser locken.

Das Castell de Capdepera und ein paar geschichtsträchtige Fakten. Vermutungen zufolge war der Burghügel zu talayotischer Zeit bereits bewohnt. Die Römer hatten diesen Ort mit seiner typischen Felsspitze als ebensolchen bezeichnet: Caput Petrae – Capdepera. Strategisch war dieser Ort später auch Jaume I. von Aragón und seinem Sohn Jaume II. sehr wichtig. 1300 gründete Jaume II. den Ort Capdepera. Die Festung wurde über die Jahrhunderte immer weiter ausgebaut und diente vor allem als Schutz gegen Piratenangriffe. Bis 1854 diente das Castell de Capdepera als Garnison für eine Dragonereinheit. Später wurde die Festung von jedem ihrer neuen Besitzer restauriert und befindet sich seit 1983 im Besitz der Gemeinde Capdepera.

Der Grundriss der ehemaligen Stadtmauer ist dreieckig. Das wunderschöne Portal des Verteidigungsturms am Eingang ist aus dem 16. Jahrhundert. Von einem kleineren Verteidigungsturm aus können schwindelfreie, abenteuerlustige Urlauber die Mauern komplett begehen. Im Norden der Anlage befindet sich die Kapelle Nuestra Senyora de la Esperanza mit einer sagenumwobenen gotischen Marienstatue. Die Legende besagt, dass die Bewohner von Capdepera die Madonna um Schutz vor Piratenangriffen anflehten. Auf wundersame Weise vertrieb dichter Nebel die feindlichen Angreifer. Ein weiteres sehenswertes Relikt ist eine aus dem 14. Jahrhundert stammende Christus-Statue, die aus Orangenholz gefertigt ist.

Das Dach der Kirche, einst Verteidigungsplattform, ist heute eine Aussichtsterrasse. Das Panorama von dort oben sollte man nicht verpassen. Die Zisterne am Vorplatz der Kirche stammt aus dem 15. Jahrhundert. Der Besuch der Festung Castell de Capdepera sollte ein Fixpunkt bei einem Besuch in dem reizenden Städtchen sein und bildet gewiss einen Höhepunkt bei einem Urlaub auf Mallorca.

Sportliche und kulturelle Highlights. Natürlich bietet Capdepera reizvolle Landschaften mit Dünen, Mastixsträuchern und einer regen Vogelschar. Diese Begleitmusik begeistert auch Wanderer, denn die Umgebung ist ideal für Wandertouren unter der mallorquinischen Sonne. Die nahen Strände bieten immer wieder Möglichkeit für eine erfrischende Abkühlung im kristallblauen Wasser, das von hervorragender Qualität ist. Etwas außerhalb von Capdepera lockt ein 18-Loch-Golfplatz mit einer einzigartigen Atmosphäre, angesichts dieser könnte Golf schon mal zur schönsten Nebensache der Welt werden. Um die Fairways bestechen Olivenbäume, Palmen und Teiche das Grün. Das Clubhaus ist, wie könnte es anders sein, im mallorquinischen Stil einer Finca gehalten. Diese Kulisse können Golfer auf dem heimischen Golfplatz wohl nicht genießen und so lohnt es sich, ein paar Löcher zu spielen und das Ambiente zu genießen.

Canyamel

Der liebenswerte Ort Canyamel liegt im Nordosten von Mallorca, Spaniens größter Baleareninsel und verzaubert mit seinem gleichnamigen Strand. Die idyllische Lage der Platja de Canyamel mit einer Kulisse aus Pinien und Bergen macht ihn zu einem der beliebtesten Strände der Nordküste Mallorcas. Fernab vom Massentourismus ist Canyamel ideal für Familien und Gäste, die einen entspannten ruhigen Urlaub mit mediterranem Flair schätzen.

Canyamel bezaubernd, ruhig und idyllisch. In Canyamel mag es nicht so laut, so angebotsreich, so actionmäßig sein, aber genau aus diesen Gründen ist der im Nordosten von Mallorca liegende Ort bei Urlaubern so beliebt. Weil es eben etwas beschaulicher und ruhiger zugeht als woanders, aber das Gesamtpaket Meer, Sonne und Strand inklusive ist. Der Hausstrand sozusagen von Canyamel ist die Platja de Canyamel. Der Strand ist knapp 290 Meter lang und verführt mit feinweißem Sand und türkisblauem Meer. So macht Urlaub auf Mallorca, der beliebtesten Urlaubsinsel der Deutschen, Spaß. Selbst in den Sommermonaten gibt es hier noch immer ein schönes Plätzchen am Strand zu finden. Der Strand ist ideal für Familien, da das Wasser flach abfällt und somit für Kinder ein herrliches Wasserparadies bietet. Für zusätzliche Sicherheit sorgen in der Hochsaison die Rettungsschwimmer. Sanitäranlagen, der Verleih von Sonnenschirmen und Liegen sowie Cafés mit Erfrischungen sorgen für das unverzichtbare Ambiente von Strandurlaub.

Sportlich ambitionierte Gäste und Freiluftsportler freuen sich vor Ort auf Beachvolleyball sowie Wassersportangebote wie zum Beispiel Segeln, Surfen, Tauchen und Tretbootfahren. Außerdem wissen Golffreunde einen Golfplatz in der Nähe zu schätzen, wenn es mal genug mit Sonne und Baden sein sollte. Canyamel hat sich seine Beschaulichkeit bewahrt und ist von riesigen Hotelanlagen verschont geblieben. Das macht den Aufenthalt hier viel angenehmer und man spürt etwas mehr vom typisch mallorquinischen Lebensgefühl, das bei einem Ferienaufenthalt auf Mallorca wohl nicht fehlen darf.

Canyamel ist Honig und Met. Der Name des Ortes ist der Erteilung einer Konzession für den Anbau von Zuckerohr zu verdanken und stammt aus dem Katalanischen canya de mell. Zuckerrohr findet man hier wohl kaum mehr, dafür einige Sehenswürdigkeiten aus vergangenen Tagen und die Erkenntnis, dass Canyamel wirklich idyllisch liegt. Hohe Hügel umrahmen den Ort, der mit den bekannten Tropfsteinhöhlen Coves d’Arta ein tolles Ausflugsziel bietet. Europas größte und vielleicht auch schönste Tropfsteinhöhle ist in einem entspannten Spaziergang von knapp 15 Minuten von Canyamel aus zu erreichen. Geteilt wird der Ort durch den Fluss Torrente Canyamel. Der Torre de Canyamel stammt aus dem 13. Jahrhundert. Der quadratische Grundriss des Wehrturms stammt wahrscheinlich aus der Zeit von Jaume I. und besitzt drei Stockwerke.

Zur Blütezeit des Zuckerrohranbaus wurde er mit seinem heutigen Namen belegt und schützte vor Piratenangriffen. In dem Turm können Urlauber sich heute kulinarischen Gaumenfreuden im Restaurant hingeben und ein kleines Museum besichtigen. Sicher ein netter Ausflug, der für einen kleinen Adrenalinkick bei Groß und Klein sorgt. Eine noch spannendere Entdeckung ist die Talaiot-Siedlung Es Claper des Gegants, die sich halb zwischen Olivenhainen verbirgt. Die 1998 freigelegte prähistorische Siedlung zeigt ausgegrabene Grundmauern und ein eindrucksvolles Beispiel talayotischer Baukunst.

Königssport Golf mitten im Paradies. Golffreunde und solche, die es werden möchten, genießen die einzigartige Atmosphäre des Golfplatzes von Canyamel. Der 18-Loch-Golfplatz zeigt meisterhaft die Gratwanderung zwischen dem Versuch diese herrliche Naturschönheit zu erhalten und anderseits für den Golfsport anzupassen. Die herausfordernden Fairways führen zwischen Mandel- und Feigenbäumen sowie Palmen hindurch. Welch einzigartiges Ambiente, um unter mallorquinischer Sonne zu golfen! Diese Löcher bleiben sicher unvergesslich und mitunter ist die bezaubernde Landschaft rund um Canyamel und seinen Golfplatz die wahre Königin hier.

Colonia de Sant Perre

Der mallorquinische Ort Colonia de Sant Perre liegt an der Nordostküste Mallorcas. Trubel und Massentourismus sind hier nicht zu finden, dafür eine angenehme Ruhe und idyllische Plätzchen, um zu entspannen. Die Umgebung von Colonia de Sant Perre ist ideal für Wanderungen und zeigt Artefakte der prähistorischen talayotischen Kultur Mallorcas.
Mit Ruhe und Gemütlichkeit. Es muss nicht immer laut und voller Trubel sein auf Mallorca, der größten Baleareninsel Spaniens. Das im Nordosten gelegene Colonia de Sant Perre zeigt, dass ein Urlaub am Strand auch ruhiger und wesentlich entspannter sein kann. Inmitten einer reizvollen Landschaft mit mediterranem Flair findet der erholungssuchende Urlauber genügend Möglichkeiten am Strand zu liegen und die zahllosen Sonnenstunden zu genießen. Abwechslung findet man in den Angeboten am Strand von Colonia de Sant Perre und seiner bezaubernden Umgebung genug, wenn es einem nach mehr als nur Faulenzen verlangt.

Der idyllische Fischerhafen und die Yachtmarina sorgen für das mediterrane Flair, das der typische Mallorca-Urlauber sucht und in Colonia de Sant Perre auch findet. Der Strand ist ideal für Familien, da er vor großen Wellen geschützt ist und flach abfällt. Der 180 Meter lange Strand verfügt über Sanitäranlagen, um ein angenehmes Duschen nach dem erfrischenden Bad im Salzwasser zu ermöglichen und erfreut sich großer Beliebtheit. Hier mag es etwas beschaulicher zugehen, aber nicht weniger herzlich. Die Gastfreundschaft der Mallorquiner ist mit ein Grund, warum viele Familien und Individualurlauber Colonia de Sant Perre so schätzen. Es ist zwanglos und spontan, erholsam und genussvoll zugleich in dem wunderschönen Ort Urlaub zu machen.

Trotz Villensiedlungen wie die in Betlem, knapp fünf Kilometer von Colonia de Sant Perre entfernt, bleibt es Colonia de Sant Perre angenehm ruhig. Dafür bietet die Umgebung des Ortes genügend Ausflugsmöglichkeiten wie zum Beispiel das Waldgebiet hinter dem Strand von Sa Canove, wo man auf einen Talayot aus prähistorischer Zeit trifft. Ein wertvolles Zeugnis der Megalith-Kultur auf Mallorca. Wanderer freuen sich auf ausgedehnte Touren entlang der Küste oder folgen Wanderwegen zu den Wehrtürmen Talaia Freda und Talaia Moreia.

Des Seglers schönster Anlegeplatz. Schon beim Einlaufen in den kleinen Hafen von Colonia de Sant Perre freuen sich Segler auf einen entspannten Aufenthalt. Tamarindenbäume säumen die Uferpromenade, schmucke Yachten schaukeln im azurblauen Meer. Für den Einkauf gibt es Supermärkte und für die Erfrischung genug Bars und Cafés, bevor man wieder den Anker lichtet. Hier treffen sich Menschen, die Entschleunigung lieben und das auch als Urlaubsmotto bevorzugen. Richtig so, denn der Alltag ist mitunter stressig genug, um sich in den Ferien weiter hetzen zu lassen. Genau darum ist Colonia de Sant Perre ideal. Niemand stößt den Minutenzeiger nach vorne. Ganz im Gegenteil. Die Mittagspause der Spanier, die allseits beliebte Fiesta, feiert auch auf Mallorca seine Tradition und so mancher Urlauber erkennt die Vorzüge dieser besonderen Stunden. Der Mittagssonne entkommen mag ein Grund dafür sein, aber diese besondere Aura der glühenden Sonne, die leuchtende Blitze auf die Wellenkämme setzt, hat etwas Magisches für manchen Gast, der am liebsten die Zeit anhalten würde. Übrigens, der Hafen wird von Yachten gern als Ankerplatz genommen.

Lust auf Entdeckungsreisen und Wanderungen? Wer dem Küstenweg in Richtung Betlem folgt stößt dabei auf Reste eines Großsteingrabs, der der Zeit zwischen 1750 bis 1650 vor Christus zugeordnet wird. Es ist der Dolmen von S’Aigua Dolça. Die umliegenden Berge bieten weitere reizvolle Routen für Wanderungen, je nach Zeit und Niveau. Palma ist etwas weiter weg, aber in Verbindung mit dem öffentlichen Busnetz könnte ein Tagesausflug in die Inselhauptstadt mit seinem wunderschönen Hafen auch für Skipper ein reizvolles Ziel sein.

Sa Coma

Sa Coma ist ein Ferienort im Osten von Mallorca, der größten Insel der spanischen Balearen. Ein einladender Ort zum Baden und Genießen, der durch seine hervorragende Wasserqualität besticht. Zeugnisse der prähistorischen talayotischen Zeit machen Sa Coma auch historisch betrachtet zu einem lohnenswerten Urlaubsziel, das mit mallorquinischem Flair und mediterranen Dufterlebnissen nicht geizt. Sa Coma hat nicht nur Strand, sonnenreiche Stunden und mediterrane Düfte zu bieten: Für Groß und Klein bietet ein Ausflug in den nahen Safaripark die ideale Abwechslung, wenn der Sonnenbrand mal zu schlimm ist. Auf einer Fläche von 40 Hektar können afrikanische Wildtiere bestaunt werden. Affen und Steppentiere, ein kleiner Zoo und eine Gaststätte sorgen für genug Abwechslung nach der aufregenden Fahrt quer durch die mallorquinische Wildnis a la Afrika. Wer hätte denn gedacht, wenn er auf Mallorca ist, dass er sich im Angesicht eines Löwen wiederfindet?

Lust auf Kultur? Wer die prähistorischen talayotischen Kulturzeugnisse vor Ort schon besucht hat findet vielleicht Gefallen an einem Tagesausflug ins nahe gelegene Palma. Die Inselhauptstadt der größten Baleareninsel liegt knapp 70 Kilometer entfernt und bietet viele Museen, bekannte Sehenswürdigkeiten wie die Kathedrale nahe dem Hafen und sehr gute Restaurants. Ausflüge, prähistorische Zeitzeugen und Naturschutzgebiete. Der kreisförmige Talayot Na Pol weist einen Durchmesser von 12,5 Metern auf und ist ein eindrucksvolles Zeugnis der prähistorischen Talayot-Kultur auf Mallorca. Die Mauern dieses konischen Bauwerks sind 3,5 Meter hoch und zwei Meter dick. Mehrere Nebengebäude und eine natürliche Höhle ergänzen die Besichtigungsstätten.

Die Halbinsel Punta de n’Amer nördlich von Sa Coma ist ein 200 Hektar großes Naturschutzgebiet. Von der Strandpromenade aus bietet sich eine kleine Wanderung oder ein entspannter Spaziergang in eine einzigartige, bizarr anmutende Landschaft an. Man sollte achtsam sein bei seinen Schritten und selbst aktiv bleiben, um dieses kostbare Stück Land weiterhin zu erhalten. Etwas weniger romantisch, eher abenteuerlich wird es ein Stück weiter. Das 1696 errichtete Kastell diente zur Abwehr von Piratenangriffen. Der Eintritt ist übrigens kostenlos. Ein kleines Museum ist der Besichtigung angeschlossen. Von dort genießen die Urlauber einen tollen Panoramablick über die Bucht von Son Servera. Das in S’Illot stehende talayotische Dorf dürfte vermutlich um 1100 vor Christus entstanden sein.

Sehenswürdigkeiten und Angebote in und um Sa Coma. Sa Coma ist mit einem kleinen Bummelzug mit nahegelegenen Ferienorten verbunden, sodass man problemlos in den Nachbarort fahren kann. Manacor mit seiner bekannten Manufaktur der Mallorca-Perlen wäre eine weitere Ausflugsmöglichkeit, bei der sich vor allem die weiblichen Urlauber freuen dürften. Die Strandpromenade von Sa Coma führt bis nach S’Illot und besticht mit einem aussichtsreichen Spaziergang voller neuer Eindrücke. Zum Abschluss warten die bekannten Drachenhöhlen, die Coves del Drac. Knapp neun Kilometer von Sa Coma entfernt in Porto Christo gibt es hier ein sehenswertes Spektakel: Das begehbare System der Tropfsteinhöhle verläuft über 1.700 Meter und beherbergt den Llac Martel, der als größter unterirdischer See Europas gilt. Neben diesem See gibt es noch fünf weitere unterirdische Seen, die Besucher in ihren Bann ziehen. Nicht weit entfernt gibt es eine weitere Höhle namens Cuevas del Hams.

Son Servera

Das idyllische Dorf liegt im Nordosten der Insel Mallorca, der größten größten Baleareninsel. Spektakuläre Fotomotive sind garantiert, denn Son Servera verteilt sich auf mehrere Hügel und hinterlässt nach dem Besuch den Eindruck einer Achterbahnfahrt auf mallorquinisch. Dennoch bietet das Dorf seine Reize: Geprägt von Windmühlen präsentiert sich Son Servera als sehr ursprünglich und gastfreundlich. Enge und teils steile Gassen erwarten die Besucher, die das neu gepflasterte Ortszentrum als modernen Widerspruch des restlichen Orts empfinden mögen.

Ein einzigartiges Ensemble aus der Ferne. Son Servera zeigt sich schon bei der Anfahrt als beschaulich und eigenwillig, was sich mit steilen Gassen in dem sehr ursprünglichen mallorquinischen Dorf bestätigt. Im Nordosten der beliebten Baleareninsel Mallorca gelegen war 1936 dieser Ort Frontstadt während des Spanischen Bürgerkriegs und wurde Opfer eines Bombenangriffs. Noch heute wird der Ort von der Landwirtschaft geprägt. Hier befindet sich ein Unikat ungewohnter Art, denn tatsächlich ist Son Servera die einzige Gemeinde, in der es eine Kirche gibt, die als unvollendet gilt: Der Iglesia Nueva fehlen bis heute das Dach und ein Glockenturm. Der Bau ist ein beliebter Ausstellungsrahmen für Ausstellungen und Kulturveranstaltungen, die damit einen ungewöhnlichen Rahmen erhalten. Die Iglesia Nueva wurde übrigens von einem Schüler des bekannten Künstlers Gaudí gebaut. Die Vollendung des Kirchenbaus scheiterte aus finanziellen Gründen. Dafür sind die Bewohner von Son Servera auf ihre ganz besondere Kirche stolz. Seinen Namen erhielt Son Servera nach dem Dorfherren quasi, einer katalanischen Adelsfamilie namens Cervera. Urkundliche Erwähnung fand Son Servera bereits im 13. Jahrhundert zum ersten Mal.

Son Serveras Sehenswürdigkeiten. Der mallorquinische Ort gilt als Durchreiseziel zu der Nordküste Mallorcas, was aber schade wäre, denn obwohl Son Servera nicht so viele Sehenswürdigkeiten besitzen mag, präsentiert es sich als typisches mallorquinisches Dorf mit allen Annehmlichkeiten, inklusive Klatsch und Tratsch. Wer dem Trubel am Strand den Rücken kehren möchte findet in Son Servera eine entzückende Gelegenheit mal langsamer zu machen, zu genießen. Sobald die Sehnsucht nach dem Meer überwiegt reichen vier Kilometer Autofahrt, um kristallklares Wasser und verlockende Strände zu genießen. Während die neugotische Kirche Inglesia Nueva für Theateraufführungen und Konzerte als Bühne genützt wird, freuen sich abenteuerlustige Urlauber auf Sa Coma Castell mit einer restaurierten Burg. Das Castell liegt inmitten eines sehenswerten Naturschutzgebietes.

Kleine Gäste freuen sich auf den Safari Zoo Reserva Africana nahe Sa Coma. Tiere aus Afrika bieten für Jung und Alt Spaß und Unterhaltung zugleich. Die Coves de Artá nahe Canyamel gilt als größte und zweifelsohne schönste Tropfsteinhöhle von Mallorca. Wer in der Nähe ist sollte sich einen Besuch einen Besuch in der eindrucksvollen Tropfsteinhöhle auf keinen Fall entgehen lassen.

Son Servera bietet auch sportlich ambitionierten Urlaubern nur das Feinste. Radsportler sind auf dem ehemaligen Streckenabschnitt einer Rennstrecke gefordert: Einerseits durch das abwechslungsreiche Gebiet rund um Son Servera, andererseits weil sich immer wieder verlockende Panoramen bieten, die zum Stehenbleiben einladen. Auch Golffreunde finden mit zwei herrlichen Golfplätzen rund um Son Servera ideale Gelegenheiten, diesem Trendsport unter der Sonne Mallorcas zu frönen.

Mysteriös, am Puig de sa Font befand sich früher eine Quelle, die für die Wasserversorgung in Son Servera sehr wichtig war. Wer kann denn sagen, er war im geheimnisumwobenen Son Servera bei seinem Mallorcaurlaub? Außerdem besitzt Son Servera nicht nur eine unvollendete Kirche, sondern sogar noch ein zweites Gotteshaus. An der Plaza de Sant Joan steht die Kirche Sant Joan Baptista in einem rechteckigen Bau mit einem Kirchenschiff und seitlich angelegten Kapellen. An jener Stelle stand 1622 ein Wehrturm, der nun als Glockenturm fungiert. Weniger mysteriös, vielmehr unterhaltsam und typisch für Mallorca ist der Wochenmarkt, der freitags immer stattfindet.

Serra de Marina

Serra de Marina im Nordosten Mallorcas, der größten spanischen Baleareninsel, besticht mit einzigartiger Landschaft und verspricht einen sehr genussvollen und erholsamen Urlaub. Das Meer ist kristallklar, der Strand beinahe zwei Kilometer lang. Die Dünen stehen unter Naturschutz und bieten geschützten Vogelarten einen wichtigen Lebensraum. Sportbegeisterte Gäste und Familien haben diese Mallorca-Perle namens Serra de Marina längst für sich entdeckt. Action und Entspannung stehen hier ebenso auf dem Programm wie Natur und achtsame Begegnungen mit der faszinierenden Tier- und Pflanzenwelt Mallorcas.

Natur und Kultur in Harmonie. Ganz im Nordosten von Mallorca, Deutschlands beliebtester Ferieninsel, liegt Serra de Marina. Die Inselhauptstadt Palma ist ungefähr 75 Kilometer entfernt und ideal für einen Tagesausflug. Gäste schätzen die Ruhe, die dieser Ort bietet, aber auch seine vielfältigen Freizeitangebote. Der zwei Kilometer lange Strand ist ideal für Wassersport wie Surfen, Stand-Up-Paddeln oder Kite-Surfen. Auch Familien bevorzugen das kristallklare Wasser, während die Kinder voller Spaß im Wasser plantschen können und das mediterrane Flair ebenso wie ihre Eltern in vollen Zügen auskosten. Restaurants und andere Lokalitäten sorgen für den kulinarischen Genuss, Erfrischungen und Eis. Die Pinien und Steineichen im Hintergrund säumen Serra de Marina, das für viele Urlauber gewiss ein beliebtes Ziel für weitere Mallorca-Urlaube werden könnte. Allerdings, Surfen bedeutet auch Wellen. Dafür ist Serra de Marina in den Sommermonaten bekannt und beliebt, also sollte man seinen Nachwuchs gut im Blickfeld haben. Dennoch ist der Strand wunderschön und eine wirkliche Alternative für so manch überlaufenen Touristenstrand an anderen mallorquinischen Ferienorten und Tourismuszonen.

Marina de Sa Canova mit Dünen und Obelisken. Die Marina de Sa Canova, ein breiter Dünenstreifen, steht mittlerweile unter Naturschutz und bietet einer Vielzahl von Vogelarten einen neuen Lebensraum. Strandlilien, Wacholder und Rosmarin wachsen hier, zeigen eine intakte Natur, die Urlauber auch in Zukunft bewahren sollten. In der Marina stehen bis heute mehrere Obelisken aus Stein, die bis zu zehn Meter hoch sind. Diese nutzte die spanische Marina früher als Ziele für Peilungen und diverse Schießübungen. Ein Wildbach bildet eine natürliche Grenze zwischen Artá und Santa Margalida. Naturliebhaber und Wanderer freuen sich auf eine optisch sehr ansprechende Wanderstrecke von knapp einer Stunde Wanderzeit von Port d’Alcúdia ist Palma zu erreichen.

Natur pur, so könnte das Paradies ausgesehen haben. Tatsächlich blieb Serra de Marina bis heute weitgehend vom Ansturm durch Touristen verschont. Die Strände sind kaum überlaufen, der Ort überschaubar, was besonders für Familien wichtige Aspekte für einen entspannten Urlaub darstellen. Ein Küstenwanderweg führt nach Can Picafort und Palma, aber auch das Vogelschutzgebiet von Albufeira bietet Groß und Klein genug Abenteuer und Abwechslung, wenn mal nicht nur Strand am Tagesprogramm stehen sollten. Am Ortsrand von Serra de Marina finden Urlauber neben einer überwältigenden Dünenlandschaft den schönsten Naturstrand von ganz Mallorca. Wer den Trubel sucht, wird hier in Serra de Marina wohl nicht fündig.

Stranddisteln und das blaue Meer, die angenehme Ruhe und ein Hauch von mediterranem Flair belohnen jedoch auf das Großzügigste. Eines darf man jedoch nicht vergessen. Durch den Naturschutz wird der Strand nicht gereinigt. Manchmal sind es Algen, die das Vergnügen optisch trüben könnten, aber Natur pur sollte das den Urlaubern, die dieses Paradies auch längerfristig genießen, wert sein. Romantische Strandspaziergange, ob mit Sonnenuntergang oder ohne, sind unvergesslich und lassen selbst zu Hause noch ein Lächeln erstrahlen ob der Erinnerung.

Lust auf mehr als nur Ruhe? Auch abends ist es in Serra de Marina deutlich beschaulicher und ruhiger. Wer etwas mehr Action sucht fährt nach Can Picafort, das acht Kilometer entfernt liegt oder 14 Kilometer nach Artá. Mehrere Restaurants in Serra de Marina bieten aber für weniger anspruchsvolle Gäste, die gerade diese Ruhe in Serra de Marina auch abends schätzen, absolut ausreichend.