Urlaubsorte im Norden mit Nordküste

Oder eine Stipvisite in den Urlaubsorten im Südwesten, Westen, Osten, Südosten oder der Inselmitte.

Albufera mit Nationalpark

Keine Frage, Albuferas Bekanntheit beruht auf der Tatsache, dass eines der größten Feuchtgebiete, der Albufera Nationalpark, hier Jahr für Jahr begeisterte Urlauber empfängt. Dennoch hat Albufera einiges zu bieten und ist aufgrund seiner hervorragenden Lage im Norden Mallorcas gut erreichbar. Größere Städte wie Artá oder Alcúdia bieten einiges an Kultur und weiteren schönen Stränden, für die Deutschlands beliebteste Ferieninsel berühmt ist. Etwas beschaulicher und nicht weniger reizvoll geht es im Naturpark Albufera zu. Nicht nur Kinder freuen sich an der ungestörten Pracht eines artenreichen Lebensraums, der einem fast wie ein Paradies erscheinen mag angesichts des Trubel an der mallorquinischen Küste. Hier, am Fuße des Tramuntanagebirges sind es mehr die vielfältigen Geräusche, Gerüche und Eindrücke, die ein sinnliches Potpourri vermitteln und mallorquinisches Flair von einer neuen Perspektive aus beleuchten.

Fixpunkt in der Reiseplanung. Ornithologen werden entzückt sein, denn hier finden sich auch teils selten gewordene Tiere. Für Nicht- Ornithologen ist der Besuch im Albufera Nationalpark aber nicht minder ein Vergnügen, denn wer kann schon behaupten, mitten in einer solch intakten und bewahrten Natur gewesen zu sein. Mitten auf Mallorca ein solches Juwel an Nachhaltigkeit und Naturschutz mit eigenen Augen zu sein ist besonders für Kinder ein wirkliches Highlight. Die idyllische Landschaft mit vielen Teichen und ihren quakenden, tauchenden Bewohnern hat einen besonderen Liebreiz, dem man sich nur schwer entziehen kann.

Der Nationalpark ist sehr besucherfreundlich eingerichtet, sodass man von mehreren Beobachtungsplätzen aus wie Hügel, Holzpodesten oder Türmen die faszinierende Tierwelt des Naturparks Tiere beobachten kann und den Park in seiner Schönheit auf sich wirken lassen kann. Über 300 Vogelarten sind hier zu finden, teils auch Vogelarten die vom Aussterben bedroht sind. Mehr als 60 Vogelarten finden hier hervorragende Bedingungen für Brut und Nestpflege. Neben Vögeln sind vor allem Insekten wie Käfer und Libellen, aber auch Mäuse, Hasen und Fledermäuse zu entdecken. Ungefähr 450 Arten allein von Nachtschmetterlingen finden naturinteressierte Besucher in dem idyllischen Naturpark in Albufera. Außerdem gibt es noch Schildkröten, ungiftige Schlangen und mehr als 200 Pilzarten.

Das Wandern ist des Urlaubers Lust … Der Naturpark Albufera ist aber nicht nur für naturinteressierte Urlauber ein hervorragendes Ausflugsziel. Auch Wanderer genießen die Vielfalt an Wegen, um sich bei ihrem Aufenthalt auf Mallorca nicht nur sportlich zu betätigen, sondern diese Aktivität mit interessanten Begegnungen mit der Natur zu verbinden. Zur Vorsicht gibt es im Besucherzentrum Sa Roca Landkarten, um sich in dem weitläufigen Gebiet des mallorquinischen Nationalparks zurechtzufinden. Der 1988 zum Naturpark ernannte Nationalpark Albufera ist 1.646 Hektar groß und man sollte sich durchaus Zeit nehmen, ihn zu erkunden. Zu erreichen ist der Naturpark über die Autobahn Palma-Alcúdia. Von dort aus geht’s von der Abfahrt Sa Pobla über die Landstraße C-713 Port d’Alcúdia, dann auf die C-712 in Fahrtrichtung Artá. Von Oktober bis März hat der Park von 9 bis 17 Uhr geöffnet. In der Haupt- und Nebensaison von 9 bis 18 Uhr.

Der Eintritt in den Park ist kostenlos. Ein möglichst leises Verhalten, um die Tiere nicht zu stören, wird erwartet und sollte angesichts der Wichtigkeit des Parks selbstverständlich sein. Darum sind auch Hunde, das Befahren mit Mountainbikes und das Pflücken von Pflanzen im Naturpark aus verständlichen Gründen untersagt.

Alcudia

Alcudia, die Hafenstadt ist ein begehrtes Urlaubsziel in Mallorca, liegt im Norden der Insel auf der namensgleichen Halbinsel zwischen zwei Buchten die zu den schönsten von Mallorca gehören. Die Kleinstadt Alcudia ist von einer Stadtmauer umgeben, die ursprünglich im Mittelalter als Schutz vor immer wieder auftretenden Piratenangriffen erbaut wurde.

Port d’Alcúdia, der Hafen der Region. Romantische Hafenrestaurants, im Wind schunkelnde Yachten und der freie Blick auf das offene Meer – Port d’Alcúdia ist eine wunderschöne Hafenregion, welche zahlreiche Freizeitmöglichkeiten bietet. Der feine Sandstrand ist perfekt für einen entspannten Urlaubstag mit der Familie geeignet. Der Untergrund fällt nur seicht ab, wodurch Kinder mit ihren Eltern im Meer baden können. Am Abend führt der Weg über die Flaniermeile, die rund um den Yachthafen verläuft. Hier laden zahlreiche kleine Bars und Restaurants zu einem Besuch ein und bieten mallorquinische wie auch internationale Speisen.

Unvergessliche Ausflüge in Port d’Alcúdia. In der Altstadt stehen prachtvolle Stadtvillen aus vergangen Zeiten, die zum Träumen verleiten. Wer einen Tagesausflug mit den Kindern unternehmen möchte, der besucht den Hydropark, der durch zahlreiche Pools und Wasserrutschen unvergesslichen Badespaß bietet.

Wunderschöne Strände und Buchten in der Region. Auf dem Gemeindegebiet von Alcúdia befinden sich zahlreiche kleine Buchten und Strandabschnitte. Urlauber nehmen ein Bad im kühlen Nass, lassen den Blick in die Ferne über das Meer schweifen oder gehen dem Surfsport nach. Bekannte Meerzugänge sind die Cala des Clot, die Platja des Coll Baix und die Sa Platjola. Einen wunderschönen Blick genießen Urlauber und Einheimische in der Platja des Coll Baix. Der 220 Meter lange Strand ist mit hellen Kieseln bedeckt. Der naturbelassene Strand liegt vor einem wunderschönen Bergpanorama.

Die Cova de Sant Marti, eine imposante Höhle. Die Cova de Sant Marti ist eine natürliche Felsenhöhle, die sich am Fuße des Puig de Sant Marti befindet. In der Vergangenheit diente sie als Kultstätte. In der Höhle befinden sich zwei gotische Kapellen, die Sant Jordi und die Sant Marti. Sie können über eine Treppe, welche in den Fels gehauen ist, erreicht werden.

Alcúdia auf einem Rundgang durch die Stadt kennen lernen. Alcúdia bietet Kultur- und Geschichtsinteressierten zahlreiche wunderbare Sehenswürdigkeiten, welche auf einem Spaziergang oder einer Fahrt durch die Stadt entdeckt werden können. Die Sant von Jaume Kirche befindet sich am Rande der Altstadt und stammt aus dem Ende des 19. Jahrhunderts. Das neugotische Erscheinungsbild und die Größe wirken imposant. Ihr Vorgängerbau aus dem 14. Jahrhundert war zusammengebrochen, allerdings ist heute noch die Kapelle erhalten. Der Renaissance-Bau stammt aus den Jahren 1675 bis 1697. Die Mallorquiner verehren an diesem Ort eine Christusstatue, die aus Holz geschnitzt wurde. Die Kirche der Heiligen Anna ist eine romantische kleine Kirche im gotischen Stil. Im Eingangsbereich ist ein Bildnis der Verge de Bona Nova zu sehen.

Can Picafort

Der klassische Ferienort Can Picafort liegt im Norden Mallorcas, an der herrlichen Bucht von Alcúdia. Vom Strandurlaub mit kristallklarem Wasser und mallorquinischen Flair bis hin zu Kultur in der Inselhauptstadt Palma und Natur pur mit dem Naturpark Albufera ist hier alles geboten, was das Urlauberherz erfreut.

Das perfekte Strandfeeling auf Mallorca. Das einstige Fischerdorf Can Picafort ist heute eines der beliebtesten Reiseziele für den regelmäßigen Mallorca-Urlauber geworden. Das Ferienparadies liegt im nördlichen Teil von Mallorca, der größten balearischen Insel. Das Highlight von Can Picafort ist sein wunderschöner Strand. Fünf Kilometer herrlichster Sandstrand erfüllt die Postkartenklischees und lässt das Herz von Sonnenanbetern und Strandnixen höher schlagen. Es gibt hier wohl kaum etwas, was hier fehlen könnte, denn die Infrastruktur ist hervorragend ausgebaut. Cafés und Bars nahe dem Strand sorgen für erfrischende Siestas unter den bunten Sonnenschirmen, während man das Auge über das glitzernde Meer wandern lässt. Restaurants, Geschäfte mit Souvenirs und Supermärkte bieten für jeden Gast die richtige Verpflegung oder ein umfangreiches Einkaufsangebot. Es muss längst nicht mehr das Hotel sein, sondern gern auch eine Ferienwohnung, von der aus man flexiblen und individuellen Urlaub genießen kann, ohne auf angenehmen Komfort zu verzichten.

Die Strandkulisse in Can Picafort ist einzigartig und jede größere Stadt wie zum Beispiel Palma ist gut zu erreichen, mit vielen kulturellen Veranstaltungen und Sehenswürdigkeiten lohnt sich so ein Tagesausflug in die Inselhauptstadt, um abends wieder das Partyleben in Can Picafort auszukosten.

Natur und Kultur für mehr Abwechslung in Can Picafort. Knapp zwei Kilometer begrenzt das bekannte Naturschutzgebiet S’Albufera die idyllische Bucht von Can Picafort. Für Groß und Klein ist der Naturpark ein lohnenswertes Ausflugsziel, das mit mehr als 300 Vogelarten und vielen weiteren Säugetieren sowie einer eindrucksvollen Präsentation intakter Natur begeistert. Das Gebiet ist auch bei Wanderern sehr beliebt und bietet schöne Streckenverläufe, die ein anderes Bild von Mallorca zeigen: Wild, unberührt, sehr natürlich und nachhaltig. Wer sich also mal vom Strandleben erholen möchte oder auf der Suche nach einem ruhigen Plätzchen ist findet auf dem sehr großen Areal genug Möglichkeiten dazu.

Tourismushochburg, trotzdem … Der Urlaub ist zu kurz, um sich die Laune verderben zu lassen. Natürlich ist Can Picafort sehr beliebt und manchmal wünscht man sich, es mehr für sich allein genießen zu können, aber Hand aufs Herz: Wo wäre es schöner als hier? Man genießt die Annehmlichkeiten, sich in der schönsten Zeit des Jahres um kaum mehr kümmern zu müssen als um die Frage, Bikini und ab in die Wellen oder vorher eine Bootstour buchen, um diese schöne Insel mal aus einer anderen Perspektive zu erleben? Eben. Und dafür ist Can Picafort einfach perfekt. Und wer es liebt bei angenehmen warmen Temperaturen abends spazieren zu gehen kann das hier nach Belieben genießen. Von Can Picafort über die Platja de Muro und weiter bis Port d‘ Alcúdia kann man je nach Lust und Laune mal länger oder kürzer schlendern. Romantische Sonnenuntergänge und tolle Selfies sind dabei inklusive. Das ist Urlaub auf Mallorca: Frischer Frisch am Teller, mallorquinische Musik und typisch spanische Gastfreundschaft. Darum kommt man gerne wieder, immer wieder und am liebsten eben nach Can Picafort.

Sand, Strand, Can Picafort. Die Kulisse ist 1A: Kristallklares Wasser, die Pinienwälder wagen sich nahe an den Strand und mit dem flach abfallenden Strand ist Can Picafort gerade für Familien ideal. Der Sand ist fein, sodass er Kindern beim Sandburgbau total gefällt. Übrigens fand Can Picafort bereits im Jahre 1860 erstmals urkundliche Erwähnung. Damals war der Ort ein kleines Fischerdorf, aber trotz der touristischen Entwicklung hat man sich seinen Charme an vielen Stellen bewahrt. Wer aufmerksam ist, entdeckt gewisse Momente, in denen man den Zauber der Vergangenheit spüren kann und wer sich abends an den Strand setzt, um dem Klang der Wellen zu lauschen, verdrängt, dass es manchmal etwas hektischer zugeht als im Landesinneren.

Cap de Formentor

Imposante Küsten, romantische Buchten und Sehenswürdigkeiten
Das Cap de Formentor zeichnet sich durch die Eigenschaft als nördlichster Punkt von Mallorca aus. Nicht umsonst trägt das Cap de Formentor seinen Beinamen „Treffpunkt der Winde“. Ob Tramuntana, Ponent, Migjorn oder Llevant – Viele der umliegenden Berge und Landschaften wurden nach den Winden benannt. Zur Region gehören verschiedene kleine Buchten, die zu einem Besuch und einem Spaziergang einladen. Viele der Strände sind mit Kies bedeckt, andere verfügen über feinen Sand. Wer das Cap de Formentor besucht, darf auf keinen Fall den Ausblick am Far de Formentor, einem beeindruckenden Leuchtturm, verpassen. Auf einer Höhe von 167 Metern über dem Meer gelegen wurde er auf einem Basishaus errichtet und ist noch heute in Betrieb.

Wunderschöne Aussichten und traumhafte Landschaften. Cap de Formentor ist der Name für den östlichen Punkt von Formentor, einer Halbinsel der Baleareninsel. Es handelt sich gleichzeitig um den nördlichsten Punkt von Mallorca, wodurch ein Besuch dieses Ortes zu einem ganz besonderen Erlebnis wird. Die Steilküste bietet einen atemberaubenden Blick auf das Meer.

Imposante Küsten und entlegene Buchten. Der höchste Punkt der beeindruckenden Küste ist Fumart. Er befindet sich 384 Meter über dem Meeresspiegel. Wer direkt im Meer baden möchte, der besucht eine der romantischen Buchten wie die Cala Murta. Sie ist wenige Kilometer vom Aussichtspunkt Cap de Formender entfernt und wird von den majestätischen Klippen umgeben. Der 80 Meter lange Strand besteht aus Steinen und Kieseln, sodass er vor allem für Liebhaber von natürlichen Stränden geeignet ist. Das glasklare Wasser und die weite Sicht auf das Meer machen diesen Ort zu einem unvergesslichen Erlebnis. An einem der Picknicktische kann ein kleiner Snack eingenommen werden. Der Boden der Cala Pi de la Posada hingegen ist mit feinem Sand bedeckt, allerdings ebenfalls relativ naturbelassen. Beide zum Cap de Formentor gehörigen Buchten sind relativ wenig frequentiert, wodurch Urlauber hier Ruhe und Entspannung finden. Auf der Landzunge befinden sich verschiedene Aussichtspunkte, wie der Mirdador del Mal Pas. Von hier aus können Besucher den Blick bis nach Menorca schweifen lassen. Das rund 300 Meter tiefer liegende Meer und die starken Winde vermitteln einen Eindruck von der Kraft des Meeres. An den Wänden der Küste wurden verschiedene Höhlen und Höhlensysteme gefunden. Die bekannteste Höhle ist rund 90 Meter lang und befindet sich bei Racó de Xot. Sie hat bereits viele prähistorische Funde offenbart.

„Treffpunkt der Winde“ und die Bedeutung hinter dem Namen. Die Einheimischen nennen das Cap de Formentor auch den Treffpunkt der Winde. Laut Überlieferungen der Ureinwohner haben die Winde in der Region eine wichtige Rolle gespielt, da sie das Leben der Menschen geprägt hatten. Es wird von den „vier großen Brüdern“ und den „Cousins“ gesprochen, was verdeutlicht, dass den Winden menschliche Eigenschaften zugesprochen wurden. Da die Landwirtschaft und der Fischfang auf Mallorca eine wichtige Rolle spielen, war und ist es für die Menschen wichtig, die Natur und die Winde gut zu kennen. Heute werden die Wettervorhersagen zum großen Teil von einer Station in Palma de Mallorca aus getroffen.

Der Leuchtturm am Cap de Formentor. Der Far de Formentor ist eine der bekanntesten Ausflugsziele der Region. Bereits von Weitem ist der auf einem Gebäude errichtete Turm zu erkennen. Bei schönem Wetter kann man von hier aus bis zur 40 Kilometer entfernten Insel Menorca sehen. Vor dem Leuchtturm fällt die Küste rund 167 Meter tief ab. Besucher des Far de Formentor können entweder über die Wanderwege zum Turm gelangen oder sie fahren mit dem Auto und nutzen den Parkplatz direkt neben der Anlage. Der Leuchtturm befindet sich noch in Betrieb. Er sendet vier weiße Blitze aus und arbeitet mit Zyklen von 20 Sekunden.

Lluc mit Kloster Lluc

Religion, Mythos und wunderschöne Wanderwege. Das Santuari de Santa Maria de Lluc ist ein Wallfahrtsort und daher eine gern besuchte Touristenregion. Auf dem Gelände sind neben der Kirche noch ein Museum, ein Internat und weitere Einrichtungen beheimatet. Am auffälligsten sind die wunderschönen und reichhaltigen Verzierungen in der Kirche. So zeigt die tageslichtdurchlässige Kuppel Gemälde der Apostel. Die Kirche selbst wurde zu Ehren der Schutzheiligen Mallorcas erbaut und geht auf die Geschichte eines maurischen Hirtenjungens zurück. Nach einer Besichtigung der Anlage lohnt es sich, die Region zu Fuß oder auf dem Rad kennen zu lernen. Die Wanderwege führen vorbei an naturbelassenen Landschaften sowie kleinen Seen und Flüssen.

Ein vielseitiger Wallfahrtsort mit einer langen Tradition. Santuari de Santa Maria de Lluc liegt im Gebirge der Serra de Tramuntana. Der Wallfahrtsort gilt als Heiligtum, ist jedoch kein Kloster im klassischen Sinne, da er nicht von Mönchen sondern von Patres verwaltet wird. Der Name wurde zu Ehren der Schutzheiligen Mallorcas, der Mare de Déu de Lluc, gewählt. Die sich im Kloster Lluc befindliche schwarze Madonnenstatue wird von den Einheimischen „Die Dunkelhäutige“ genannt.

Die Region um Lluc erkunden. Lluc wird von mehr als 1000 Meter hohen Gebirgen umrahmt. Zu den größten Bergen der Region gehören der Puig Tomir mit 1103 m, der Puig de Massanella mit 1364 m und der Puig Roig mit 1003 m. Am Puig Ferrer, der eine Höhe von 771 Metern aufweist, entspringt der Torrent de Luc. Der Sturzbach fließt direkt am Kloster Lluc vorbei und verbindet sich mit dem Torrent des Gorg Blau. Der so entstandene Torrent de Pareis mündet an der Cala de Sa Calobra in das Mittelmeer. Die Region rund im das Kloster Lluc ist perfekt für ausgedehnte Wanderungen geeignet. Lluc ist Teil des Fernwanderweges GR 221, einzelne Teile wurden zum Pilgerpfad ernannt. Im Ort kann das Refugi de Son Amer als Wanderunterkunft genutzt werden. Die umgebende Gebirgsregion Serra de Tramuntana ist ideal für mehrtägige Wanderausflüge oder eine Tour mit dem Fahrrad. Wunderschöne Stauseen, wilde Landschaften und naturbelassene Vegetationen sorgen für einen unvergesslichen Urlaub. In den Wintermonaten sind die Gipfel der Berge mit Schnee bedeckt. Er wurde in vergangenen Zeiten in sogenannten Schneehäusern gesammelt und zu Eis verdichtet. Durch Stroh geschützt konnte die gefrorene Masse bis zum Sommer aufgehoben und im Tal verkauft werden.

Das heutige Kloster Lluc unterteilt sich in verschiedene Bereiche, in welchen ein Museum, ein Internats-Gymnasium, eine Herberge und die Gemeindeverwaltung beheimatet sind. Die Wallfahrtskirche befindet sich ebenfalls auf dem Gelände. Die Geschichte des Gebäudes reicht bis in das 17. Jahrhundert zurück, als die Kirche von Lluc fertig gestellt wurde. Es handelt sich um eine Kreuzbasilika, die aus einem zentralen Kirchenschiff sowie sechs Kapellen besteht. Besonders schön ist die verzierte Kuppel. Die zwölf Apostel wurden auf Gemälden fest gehalten und schmücken die Kuppel. Durch die Kuppel scheint Tageslicht, eine weitere Lichtquelle ist in Form der Rosette oberhalb des Hauptportals vorhanden. Betritt man die Kirche, dann fällt sofort die goldene Ornamentik auf, die in der Tradition des Barocks gehalten ist. Der größte Teil der Kirche wurde aus Steinen der Region hergestellt.

Lluc war der Legende nach ein maurischer Hirtenjunge, Kind von zum Christentum konvertierten Eltern. Als der Junge am Ufer des Baches wanderte, entdeckte er eine dunkle Marienstatue, die heute verehrte Mare de Déu de Lluc. Er brachte die Figur in die örtliche Pfarrkirche, doch am nächsten Tag war sie verschwunden. Die Bewohner des Ortes fanden die Statue dort wieder, wo sie zuvor der Hirtenjunge gefunden hatte. Da sich der Vorgang wiederholte, wurde beschlossen, zu Ehren der Gottesmutter Maria eine Kapelle zu bauen.

Muro

Muro, spanisch für Mauer, liegt knapp zehn Kilometer von der Bucht von Alcúdia entfernt und ist eine Gemeinde von Mallorca, der größten Insel der spanischen Balearen. Ort und Gemeinde sind beliebte Touristenziele mit Highlights wie dem Naturschutzgebiet Parc natural de s’Albufera de Mallorca, dem Volkskundemuseum Museu Etnològic und wunderschönen Stränden an der Bucht von Alcúdia und der Playa de Muro. Die Inselhauptstadt Palma und der Flughafen sind 34 Kilometer entfernt vom idyllischen Muro.

Das Kloster Minims dient heute als Schule. Die Pfarrkirche Sant Joan stammt aus dem 16. Jahrhundert und präsentiert stolz einen quadratischen Glockenturm. Historisch interessierte Urlauber nützen fernab vom Strandtrubel die Stille Muros und freuen sich auf eine Zeitreise in die Vergangenheit. Das Museu Etnològic in der Carrer Major 15 präsentiert völkerkundliche Exponate wie Möbel, traditionelle Bräuche, Trachten und Kleidung oder eine Schmuckwerkstatt. Das Haus selbst stammt übrigens aus dem 17. Jahrhundert. Das Sinia, ein Wasserrad, verzaubert im Garten des Museums.

Playa Muro

Strandurlaub nach typisch mallorquinischer Art bietet der langläufige Strand der Playa de Muro mit einer Länge von 5,5 Kilometern. Nicht umsonst gilt er als einer der schönsten Strände von Mallorca. Türkisblaues Meer, das Rauschen der Wellen – Bilderbuchkulisse pur. Für Familien ist der Strand ideal, da er bis weit hinaus reicht und flach abfallendes Wasser bietet. So können die Kinder sich ungefährdet im seichten Meer aufhalten und den Wasserspaß auf der größten Baleareninsel ungetrübt genießen. Vom Holzsteg aus kann mit mit dem Ausflugsdampfer Ausflüge rund um Mallorca genießen und die Schönheit der Insel von der Meerseite aus bewundern.

Manchmal findet sich am Strand von Muro schwarzes Posidonia, Strandgras, oder die eine oder andere Qualle, was im August durchaus passieren kann. Nicht nur den Feriengästen hat dieser Küstenabschnitt auf Mallorca es angetan. Hier wird viel geboten: Strandidylle mit feinem, weißen Sand, das nahe Naturschutzgebiet und außerdem ist Muro ein guter Ausgangspunkt für Ausflüge und Exkursionen in das mallorquinische Hinterland. Für Erfrischungen und kleine Snacks gibt es genügend Angebote und typische Chiringuitos, die mit Live-Musik und Mallorca-Mentalität um die Gunst der Touristen entlang der Playa de Muro buhlen. Mitunter ist der Wellengang doch etwas stärker. Dafür sorgen Rettungsschwimmer für die Sicherheit der Badegäste. Wer eine rote Flagge entdeckt, sollte Vorsicht walten lassen, denn die Warnung weist auf gefährliche Strömungen hin. Sportlich ambitionierte Urlauber haben an der Platja de Muro die Wahl zwischen Tretbootfahren, Surfen, Tauchen und Schnorcheln, während das Hinterland zum Radfahren und Wandern einlädt. Ein Park für Nordic Walking-Freunde nahe Platja de Muro ist sicher ein lohnenswertes Ziel.

Abwechslung rund um Muro sorgen interessante Bootstouren die Küste entlang oder Ausflüge, denn nicht unweit von Muro befindet sich der Naturschutzpark S’Albufera, der vielen Vogelarten einen einzigartigen Lebensraum und Brutplatz schenkt. Zeitgenössische Kunst von spanischen und internationalen Künstlern verspricht die Galerie Art 21 mit einer Ausstellungsfläche von 150 Quadratmetern. Das wichtigste Fest für die Bewohner von Muro ist das Patronatsfest Sant Joan Baptista Mitte Juni, das auf der Plaza Major stattfindet. Rund um die Fiestas de San Juan finden zahlreiche Konzerte, Ausstellungen, Sportveranstaltungen und Open-Air-Konzerte statt,  die auch von Touristen gerne besucht werden. Etwas volkstümlicher und traditionell hingegen ist das San Antoni Fest Mitte Januar. Traditionelle Tänze, Lieder und Musik sowie ein großes Lagerfeuer stehen im Mittelpunkt dieser Zeremonien, die von Dämonen und Segnungen begleitet werden. So kunterbunt, voller Leben und Abwechslung verspricht ein Urlaub in Muro zu werden.

Pollenca mit Port Pollenca

Die Bucht von Pollenca ist ein Paradies für Wassersportler. Der beliebte Ort Port de Pollenca liegt im Norden der Urlauberinsel Mallorca. Die Bucht von Pollenca lockt mit zehn Kilometer Strand und schmiegt sich malerisch an das Tramuntanagebirge. Port de Pollenca ist ein idealer Ausgangspunkt für Ausflüge zum Aussichtspunkt Cap Formentor oder Alcúdia. Die Thermik ist unter Seglern bekannt. Deshalb gilt Pollenca als Geheimtipp für hervorragende Bedingungen. Dazu das kristallklare Meer und das mediterrane Flair der beliebtesten und größten Baleareninsel. Mehr braucht es nicht für einen erholsamen Urlaub.

Pollenca und Port de Pollenca im Norden von Mallorca liegen zentral, ideal für Ausflüge ins Landesinnere, um das ursprüngliche Mallorca kennenzulernen. Vor allem die zehn Kilometer lange Bucht von Pollenca ist ideal, um einen erholsamen Urlaub am Meer zu verbringen. Durch das Tramuntanagebirge geschützt bietet die Bucht nicht nur sehr gute Segelbedingungen, sondern ruhige See. Familien schätzen die Annehmlichkeiten des malerisch gelegenen Ortes Port de Pollenca sehr. Der Strand fällt flach ab und ist damit ideal für die Kleinen, um am Strand gefahrlos zu spielen und das Meer spielerisch kennenzulernen. Der Weltumsegler Sir Francis Chichester behauptete einst, diese Bucht wäre eine der schönsten Buchten: Daran hat sich wohl bis heute nicht viel geändert. Kristallklares Wasser, der Charme von Mallorca und ungetrübte Sonnenstunden sind der Garant für einen unvergesslichen Urlaub in Pollenca.

Die Bucht ist der Tipp für Segler und Surfer, aber auch Sporttaucher. Kaum wo auf Mallorca finden sich so optimale Bedingungen für aufregenden Wassersport und den unmittelbaren Kontakt mit den Elementen der Natur wie hier. Wie viele Orte auf Deutschlands beliebtester Ferieninsel war Port de Pollenca früher ein idyllischer Fischerort. Sehr wohltuend sind die überschaubaren Übernachtungsangebote, denn in Port de Pollenca gibt es keine Hotelburgen. Dafür lädt die gepflegte Strandpromenade zu einem entspannten Spaziergang ein und bietet ein herrliches Panorama über die Bucht von Pollenca.

Geradezu königlich wird es am Südende der Promenade. Der Real Club Náutic Port de Pollença liegt in einem der größten mallorquinischen Yachthäfen und ist damit der zweite königliche Yachthafen. Dieser befindet sich im Yachthafen von Palma, der Inselhauptstadt Mallorcas. Der Fischerei- und Yachthafen ist in die Bucht von Pollenca hineingebaut und ein reizvolles Ziel für den frühabendlichen Spaziergang. Nach dem attraktiven Yachthafen, der nicht nur das Herz der Segler angesichts der ankernden Yachten höher schlagen lässt, setzt sich einer der längsten Sandstrände auf Mallorca an. Bis kurz vor Alcúdia können motivierte Strandgänger spazieren und abends einen herrlichen Sonnenuntergang genießen.

Kleiner Tipp am Rande. Genießen Sie doch einen Spaziergang an Pinien und Kiefern, alten mallorquinischen Villen und idyllischen Stränden. Über die Promenade Vora Mar und die Correr Colón nördlich von Port de Pollenca bietet sich damit ein Rendezvous mit dem mediterranen Flair von Mallorca. Wanderwege gibt es genug und so genießen Wanderer und Urlauber die Wege durch die Serra de Tramuntana. Zu den beliebtesten Wanderzielen zählt die Cala Boquer, die von der Finca Boquer aus startet. Immer wieder begeistert das herrliche Panorama aufs Neue und zeigt Mallorca von einer reizvollen Seite, fern des Tourismus, hin zum Ursprung, der Natur. Manche Abschnitte nahe Port de Pollenca sind allerdings als militärisches Sperrgebiet unzugänglich. Heute ist hier die spanische Luftstreitkraft stationiert und absolviert fast täglich Trainingsflüge.

Neben Segeln und Tauchen finden natürlich auch Surfer und Wasserski-Sportler hier ihr persönliches Eldorado. Bootstouren laden ein, die Insel von der Meeresseite her zu bewundern. Zahlreiche Ausflüge sind von Pollenca und Port de Pollenca aus ideal. Das Cap Formentor ist einer der beliebtesten Aussichtspunkte auf Mallorca und beeindruckt durch ein überwältigendes Panorama. Palma, die Hauptstadt der größten balearischen Insel, kann man bequem mit einem Mietauto, dem Fahrrad oder dem hervorragend ausgebauten Busnetz erreichen.

Sa Pobla

Der wandelbare Ort Sa Pobla liegt im Norden der beliebten Ferieninsel Mallorca. Noch heute dominiert hier die Landwirtschaft. Große Beachtung findet ein Blues-Festival, das sogar Blues-Stars aus den Vereinigten Staaten nach Sa Pobla führte. Ein kaum bekanntes und sehenswertes Highlight ist das Spielzeugmuseum. Bei einem Ausflug in diesen interessanten Ort sollte man sich also Zeit nehmen, auch dieses Museum zu besuchen. Die Kornkammer Mallorcas lädt ein, eine unbekanntere Seite der größten Baleareninsel kennenzulernen. Schon zu talayotischer Zeit war der Ackerbau das zentrale Element von Sa Pobla, der Kornkammer Mallorcas. Das Landschaftsbild wird zudem von vielen Mühlen geprägt, was der mallorquinischen Stadt in früherer Zeit den Namen „Das Land der tausend Mühlen“ einbrachte. Wer den mallorquinischen, ursprünglichen Charme der größten Baleareninsel näher kennenlernen möchte, ist in Sa Pobla genau richtig.

Die Stadt überrascht immer wieder aufs Neue, denn sie ist nicht nur rund ums Jahr sehr abwechslungsreich in ihrem Landschaftsbild mit bunter Gemüseernte, sondern hat einige kulturelle und sehenswerte Highlights aufzuwarten: Kaum jemand kennt das Spielzeugmuseum, das ein beeindruckendes Repertoire an traditionellen und altem Spielzeug in den Ausstellungsräumen bietet. Wer noch mehr Lust auf Kunst hat, findet im Museum Can Planes zeitgenössische Kunst von einheimischen Künstlern und mallorquinisches Kunsthandwerk.

Spaziergänge und Wanderungen durch die wunderschöne Umgebung von Sa Pobla führen an Windmühlen vorbei, an bunten Feldern und zeigen ein malerisches Mallorca mit vielen reizvollen Ecken, die man bei einem bloßen Strandurlaub wohl versäumen würde. Die Küste mit kristallklarem Wasser nicht weit entfernt, bietet sich Sa Pobla als ideales Ausflugsziel an, das Hinterland von Deutschlands beliebtester Ferieninsel zu entdecken. Eine reizvolle Art, Sa Pobla zu erreichen ist über die Schmalspurbahn, die zwischen Palma und Sa Pobla verkehrt. Die Strecke wird stündlich befahren. Ein überwältigendes Panorama und abwechslungsreiche Momente sind während der einstündigen Fahrt sind garantiert.

Ein weiteres Highlight, das weit über die Grenzen Mallorcas hinaus, für Aufsehen sorgt, ist das Blues-Festival, das auch Blues-Größen aus den Vereinigten Staaten als Interpreten auf der Bühne in Sa Pobla zählt. Die Mühlen, wenn es auch keine tausend Mühlen sein mögen, prägen auch heute das Stadtbild und das der reizvollen Umgebung von Sa Pobla. Es ist ruhiger, beschaulicher und manchmal tut es gut, sich vom Trubel am Strand zu erholen. Der ursprüngliche Charme dieser mallorquinischen Stadt zeigt sich bereits am Marktplatz. Staatliche Herrenhäuser, die von alten Zeiten erzählen könnten, und das Rathaus bilden das Zentrum. Die Kirche Sant Antoni Abat, 1357 erbaut, ist dem ersten christlichen Mönch, dem Heiligen Antonius geweiht, der als Schutzheiliger für die Tiere bekannt ist.

Etwas weniger beschaulich, dafür lebhafter wird es jeden Sonntagvormittag, wenn auf der Placa Major der Wochenmarkt die Ernte aus der Kornkammer Mallorcas feilhält. Wer regionale Produkte als Mitbringsel für daheim sucht wird hier immer fündig und genießt zudem einen unverfälschten Eindruck in den Alltag der Mallorquiner. Zu Ehren des Heiligen Antonius findet am 17. Januar das gleichnamige Antoniusfest statt. Ein turbulentes Spektakel mit Teufelstreiben und Tiersegnungen erwartet die Besucher, die aus ganz Mallorca nach Sa Pobla kommen, um an dem Dorffest teilzunehmen.

Es ist verlockend, in Sa Pobla nach einem günstigen Quartier zu suchen und die Idylle nicht nur für einen Ausflug zu genießen. Um das mallorquinische Flair auszukosten gibt es komfortable, nette Ferienwohnungen in Sa Pobla. Die Strände sind von Sa Pobla aus in knapp 15 Minuten per Auto problemlos zu erreichen, während man abends beschauliche Ruhe in Sa Pobla findet und den Abend auf Mallorca bei einem Spaziergang durch die Stadt entspannt ausklingen lässt.

Santa Margalida

Ruhig, idyllisch und traditionell – die Atmosphäre in der kleinen Ortschaft Santa Margalida besticht mit authentisch mallorquinischem Flair. Fernab von den Partymeilen und vom Touristengetümmel in Palma, verspricht Santa Margalida einen erholsamen Urlaub in typisch mediterraner Umgebung. Malerische Landschaften, historische Sehenswürdigkeiten sowie entzückende Straßencafés und gemütliche Restaurants lassen den hektischen Alltag in weiter Ferne schwinden. Die wunderschöne Natur im Umland von Santa Margalida bietet ideale Voraussetzungen für abwechslungsreiche Freizeitaktivitäten wie Wandern und Radfahren, aber auch für unterschiedliche Wassersportarten. Gelegen im nordöstlichen Teil Mallorcas ist Santa Margalida nur etwa 10 Kilometer von der Küste der Balearen Insel mit dem Touristenhochburg Can Picafort und der imponierenden Bucht von Alcúdia entfernt.

Erholsame Ferien im Nordosten Mallorcas. Wer das Gedränge in den Tourismusorten an der Küste Mallorcas kennt, wird von der weiten und ruhigen Landschaft im Inselinneren angenehm überrascht sein. Nur wenige Autominuten von der nordöstlichen Küste der Urlaubsinsel entfernt, verkörpert Santa Margalida noch jedes traditionelle Mallorca, das an den tourismusgeprägten Reisezielen nicht mehr zu erleben ist. Die kleine Ortschaft befindet sich in einer etwas erhöhen Lage und eröffnet einen eindrucksvollen Blick auf das hügelige Umfeld der Insel. Inmitten der sanften mallorquinischen Landschaft im Nordosten Mallorcas bietet Santa Margalida eine ruhige, authentische Atmosphäre, die zum Entspannen und Genießen einlädt. Historische Gebäude, sehenswerte Bauwerke, kleine Cafés und entzückende Läden sowie ein Marktplatz mit wöchentlichem Markttag bereiten einen erholsamen Urlaub unter Mallorquinern.

Ein Ferienort mit Tradition. Die Gegend von Santa Margalida war noch zur Römerzeit besiedelt. Davon zeugen alte Inschriften und Grabsteine. Später, unter den Arabern, erstreckte sich auf diesem Land das große Landgut Abenmaaxbar. Ihren heutigen Namen erhielt die Gemeinde durch zahlreiche Sagen und Mythen, die sich um den Ort und um das Bild der heiligen Margarita ranken. Im Nordwesten grenzt Santa Margalida am Süßwasser-Sumpfgebiet S’Albufera, das für seine fruchtbaren Böden bekannt ist. So besitzt auch der Ort eine lange Tradition in der Landwirtschaft sowie im Kunsthandwerk. Die Holz- und Schmiedearbeiten, aber auch die Getreidemühlen und die Mandelbaumplantagen brachten den Einwohnern ein gutes Einkommen. Die imposante Pfarrkirche Santa Margalida zeugt vom Wohlstand der Ortschaft. Errichtet wurde sie zum ersten Mal im Jahr 1232. Im 18. Jahrhundert wurde die durch einen Brand zerstörte Kirche neu erbaut. Das Innere des Gotteshauses trumpft mit der prunkvollen Ausstattung der Seitenkapellen auf. Von der Terrasse der Kirche aus bietet sich ein weiter Blick über das wunderschöne Umland. Hier kann man einen unvergesslichen Sonnenuntergang hinter dem Panorama des Küstengebirges erleben. Einen Besuch wert ist auch die Nekropole in Son Real.

Weitläufige Landschaften und atemberaubende Strände in nächster Nähe. Für Abwechslung im idyllischen Urlaubsalltag sorgt die Umgebung von Santa Margalida. Die malerische Region im nordöstlichen Teil der Balearen Insel besticht mit wunderschönen Blumenwiesen und saftig grünen Weiden, kleinen Hügeln und wohlduftenden Mandel- und Zitronenbäumen. Das Naturschutzgebiet S’Albufera sowie die kilometerlangen weißen Sandstrände in der Bucht von Alcudia sind in wenigen Autominuten zu erreichen. Einer der beliebtesten Küstenorte in Nähe von Santa Margalida ist Can Picafort, der Wasserratten und Sportsfreunde mit einem langen Sandstrand verzaubert. Hier lassen sich entspannte Stunden unter der mallorquinischen Sonne genießen. Der Strand von Son Real bei dem Ort Son Serra de Marina gehört mit seinen überwältigend schönen, grasbewachsenen Dünen und dem türkisblauen Wasser ebenfalls zu den beliebtesten Ausflugszielen in der Umgebung von Santa Margalida. Ob auf dem Fahrrad oder zu Fuß erkundet – die natürliche Landschaft im Norden der Insel bleibt lange in Erinnerung.

San Vicenc

San Vicenc mit der gleichnamigen Bucht befindet sich im nördlichen Teil von Mallorca, der größten spanischen Baleareninsel. Das einstige Fischerdorf mit seinen malerischen Buchten und kristallklarem Wasser ist ein Garant für erholsamen Urlaub mit mallorquinischem Flair. Die familienfreundlichen Strände tun ein Übriges, um aus San Vicenc das perfekte Reiseziel zu machen. Der vielleicht kleinste Ort Mallorcas besticht mit seiner idyllischen Lage und zerklüfteten Klippen. Besonders Familien schätzen die familienfreundlichen Strände und die Gastfreundschaft der Mallorquiner. San Vicenc begeistert nicht nur mit einem entspannenden Urlaub am Meer, sondern auch seiner malerischen Lage am Fuße des Tramuntanagebirges. Im Norden Mallorcas versteckt sich das einstige Fischerdorf, das wahrhaftig ein herrliches Urlaubsziel auf der größten spanischen Baleareninsel ist. Zerklüftete Felsen, viele charmante Buchten und kristallklares Wasser: Mehr braucht es nicht, um einen erholsamen Urlaub auf der beliebtesten Ferieninsel zu verleben. Die Beschaulichkeit hat sich San Vicenc bis heute bewahrt. Die Cala Sant Vicenc befindet sich zwischen Pollenca und Port Pollenca.

Sport, Erholung, erfrischendes kühles Nass und dazu ein eindrucksvolles Panorama sind genug Gründe, diesen familienfreundlichen Ort zu seinem Urlaubsziel zu erkoren. Der wohl kleinste Ort auf der Insel ist zentral gelegen. Von hier aus sind viele weitere Touristenorte und Ausflugsziele gut erreichbar. Allerdings gibt es vier Gründe, San Vicenc die Treue zu halten: Vier Buchten sind es, die begeisterte Urlauber geradezu magisch anziehen und einladen, ins erfrischende Nass einzutauchen. Zerklüftete Felsen und Klippen zaubern ein abenteuerlich anmutendes Panorama, während die malerischen Buchten geradezu das Gegenteil beweisen: Der Charme eines ehemaligen Fischerdorfes ist bis heute spürbar und macht San Vicenc vielleicht gerade deshalb für Familien mit Kindern so attraktiv. Hier geht es beschaulicher, entspannter zu.

Die Strände von Cala Barques und Cala Molins sind besonders idyllisch. Die Strände der Cala Molins fallen flach ins Meer. Es gibt Snackbars zur Erfrischung zwischendurch und Restaurants. Zypressen und Pinien säumen den Weg. Strandnixen, kleine Piraten und Sonnenanbeter sind hier genau richtig. Die kleinste Bucht ist die Cala Clara, die weniger zum Baden als zum Schnorcheln einlädt. Dafür ist die Bucht nicht überlaufen und man findet selbst in der Hochsaison ein freies Plätzchen für das Sonnenbad. Die größte Bucht, die Cala Molins, ist das erklärte Paradies für die Urlauber, aber auch die Cala Molins und die Cala Barques haben ihre Vorzüge. Kostenlose Parkplätze liegen über der Cala Barques. Beide Buchten sind durch Rettungsschwimmer bewacht. Manchmal kann es bei Wind oder einem zu hohen Wellengang sowie Schlechtwetter sein, dass das Schwimmen in den beiden Buchten von San Vicenc verboten ist. Es gibt dann Warnhinweise, die man durchaus beachten sollte.

Das Dorf selbst erstreckt sich auf einem steilen Hang, dass man manchmal den Eindruck gewinnt, einen Sporturlaub zu verbringen. Mal geht es bergauf, dann bergab, aber das macht wohl zusätzlich den Reiz aus, diesen sympathischen Ort immer und immer wieder zu besuchen und hier entspannte Ferientage zu genießen. Die artenreiche Unterwasserwelt von Mallorca rund um San Vicenc und die örtlichen Bedingungen sind perfekt für Taucher. Auch Anfänger haben in dem rund zwölf Meter tiefen Wasser optimale Voraussetzungen für den ersten Tauchgang. Unterwasserfelsformationen und das Ökosystem sind faszinierend und sind sicherlich unvergessliche Eindrücke bei einem Urlaub auf Mallorca. Vogelliebhaber haben beim Wandern rund um San Vicenc die einzigartige Möglichkeit, Schwarzgeier, Falken, Nachtigallen und Zugvögel zu beobachten.

Um richtig in Stimmung zu kommen laden erstklassige Restaurants in San Vicenc zum Genuss von Meeresfrüchten, denn wo schmecken Fisch, Hummer und Garnelen denn am besten, wenn nicht frisch aus der mallorquinischen Küche. Garniert mit einem traumhaften Blick auf das Meer und ungetrübten Sonnenschein.